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Basel-Stadt eröffnet erstes Impfzentrum im Beisein von Alain Berset
Aus Tagesschau am Vorabend vom 28.12.2020.
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Start in Basel Nun geht es los im ersten Impfzentrum der Schweiz

  • In einer Messehalle in Basel starteten am Montagnachmittag die ersten Massenimpfungen der Schweiz, die in einem Impfzentrum durchgeführt werden.
  • Eröffnet wurde das Impfzentrum von Bundesrat Alain Berset und dem Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger.
  • Die ersten 4‘900 Impftermine bis in die ersten beiden Januar-Wochen sind bereits ausgebucht.

Der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (CVP) sprach am Medientermin zur Eröffnung des Zentrums von einem Meilenstein. «Die Impfung wird uns helfen, die Pandemie zu überwinden», sagte Engelberger. «Es ist wichtig, dass wir das Krisenjahr 2020 mit dieser Eröffnung positiv abschliessen können.»

Die Impfung wird uns helfen, die Pandemie zu überwinden.
Autor: Lukas EngelbergerGesundheitsdirektor BS

Im Basler Impfzentrum sollen bis zum Jahresende 1'900 Baslerinnen und Basler geimpft werden. Es handelt sich um Personen, die über 65 Jahre alt sind und sich vor Weihnachten auf einer Internetplattform angemeldet hatten. In den ersten beiden Januarwochen kommen nochmal weitere 3'000 Impfwillige hinzu.

Frau erhält Impfung
Legende: Die erste Impfdosis in Basel erhielt die 80-jährige Béatrice Léwy. zvg bs.ch/Photo Basilisk

Engelberger und Berset betonten, dass mit dem Beginn der Impfkampagne der Kampf gegen das Virus noch lange nicht beendet sei. «Die Impfung ist kein Wundermittel, dass nun alles vorbei ist», mahnte Berset. Es gelte in den nächsten Wochen die Massnahmen wie beispielsweise Abstand halten, Masken tragen, Hände waschen weiterhin zu beachten. Man dürfe jetzt nicht nachlässig sein. «Die Impfung bringt uns eine neue Perspektive. Es braucht aber noch Zeit.»

Video
Berset: «Es ist gut, dass die Impfungen beginnen.»
Aus News-Clip vom 28.12.2020.
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Berset erklärte zudem, er werde sich so bald wie möglich selber impfen lassen. An die Adresse der Impfskeptikerinnen und -skeptiker sagte der Gesundheitsminister: «Impfen ist ein Akt der Solidarität.»

Impfen im Impfzentrum – der Ablauf

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Nach der Anmeldung und einem kurzen Aufklärungsgespräch folgt in einem der zehn Kabinen der erste Nadelstich mit dem bereits zugelassenen Impfstoff von Pfizer/Biontech. Anschliessend folgt der Eintrag in den Impfausweis und ein kurzes Ausruhen. In dieser Ausruhzeit wird kontrolliert, ob die geimpfte Person allenfalls allergische Reaktionen zeigt.

Voraussetzung für die Impfung sei zudem die Unterzeichnung einer Einverständniserklärung, sagt Daniel Uebersax, der Leiter des Impfzentrums. Zudem müssten alle einen amtlichen Ausweis und ihre Krankenkassenkarte mitbringen.

DIe Impfung gegen das Coronavirus ist gratis.

Nach einer Medienkonferenz und einer Führung für die Medien erhielten am Montagnachmittag die ersten Impfwilligen in Basel ihre Spritze. Als Allererste war die 80-jährige Béatrice Léwy an der Reihe. Nur ein wenig später wurde dann auch das Ehepaar Jutta und Albi Kern geimpft. Für Albi Kern war in den letzten Tagen schnell klar, dass er sich so rasch wie möglich impfen lassen will, wie er gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF erzählt.

Audio
Die Reportage: Jutta und Albi Kern lassen sich impfen
03:22 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 28.12.2020.
abspielen. Laufzeit 03:22 Minuten.

«Ich habe Vertrauen in den Hersteller und bin es gegenüber meinen Töchtern schuldig, dass sie sobald wie möglich wieder ohne schlechtes Gewissen zu uns kommen können», sagt Albi Kern. Unsicherer war dagegen Jutta Kern: «Bis vor Weihnachten war ich noch skeptisch. Dann sah ich aber, wie zuverlässig das Zulassungsverfahren ablief.»

Als man sich dann in Basel-Stadt anmelden konnte, fiel der Entscheid rasch, dass beide schon am ersten Tag dabei sein wollen. Darüber freuten sich vor allem auch die Töchter der Kerns. «Sie fielen uns symbolisch um den Hals.»

Video
Rundgang durch das Impfzentrum
Aus News-Clip vom 28.12.2020.
abspielen

In den nächsten Tagen und Wochen wird es noch zahlreiche weitere solche Erlebnisse geben. Auch andere Kantone eröffnen ihre Impfzentren oder sind mit mobilen Teams in Alters- und Pflegeheimen unterwegs. Erst in einer zweiten Phase sollen Corona-Impfungen dann auch beim Hausarzt möglich sein.

Regionaljournal Basel, 12:03 Uhr;

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71 Kommentare

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  • Kommentar von Daniela Burkhardt  (Gast079)
    Ich hätte eine Idee betreffend Kosten sparen: Bei Fehldiagnosen, Kunstfehler oder Impfschäden sollte es keine Gerichsverhandlung mehr geben, sondern die KK müssten dies direkt zurückfordern dürfen. Die Kassen haben die Kontrolle über jede Zahlung und unsere Ärzte & Pharma haben gute Versicherungen. Vielleicht würden dann die Patienten plötzlich wieder ernst genommen und nicht mehr nur ausgenommen.
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Da es mittlerweile auch verschiedene CORONA-Viren Mutationen gibt, wird sich die "Aus"-Wirkung der Impfung gegen das COVID-19-Virus, respektive gegenüber den Mutationen zeigen. "Grippe-Viren" gibt es auch verschiedene und da präventiv geimpft wird, bislang auch niemand voraussagen konnte/kann, welcher Virus gerade mal aktuell sein wird.
    1. Antwort von Ruedi Brunner  (hier und jetzt)
      Die beste Impfung ist gesund und ohne diese verfluchte Angst zu leben und damit das Immunsystem zu stärken.
      Darüber wird viel geschrieben, aber leider ohne grosses Interesse darüber gelächelt.
  • Kommentar von Harry Hasler  (Arnie62)
    ein absolut neuartiger, ungenuegend getesteter Impfstoff, von dem man nicht weiss ob er gegen das mutierte Virus ueberhaupt wirkt, mit unbekannten Nebenwirkungen etc toent nicht wirklich verlockend! trotzdem werden besonnene Mitbuerger, die sich nicht oder noch nicht impfen lassen wollen stigmatisiert..geben wir doch all denen am besten eine Armbinde, wie auch schon in der Weltgeschichte, damit es auch jeder sehen kann.....
    1. Antwort von Julian Bär  (baj)
      Diesen Vorschlag hat hier schonmal einer gemacht (ernsthaft). Ist schon unglaublich was das für Blüten treibt. Offenbar gibt es viele, die sich den Ausgang des WK2 anders gewünscht hätten.