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Stau wegen Feiertagen Beim Gotthard und bei Autoverladestationen ist Geduld gefragt

  • Der Festtagesreiseverkehr führt am Gotthard und an Autoverladestationen zu stundenlangen Wartezeiten.
  • Vor dem Gotthard-Nordportal hat sich am frühen Nachmittag ein Stau von zehn Kilometern Länge in Fahrtrichtung Süd gebildet.
  • Der Zeitverlust wegen des Staus zwischen Erstfeld UR und Göschenen UR beträgt für die Reisenden rund eine Stunde und zwanzig Minuten, wie der Touring-Club der Schweiz (TCS) bekannt gab.

Um etwa 11 Uhr hatte der Stau zwischen Wassen und Göschenen im Kanton Uri erst rund einen Kilometer betragen. Während es im Flachland vielerorts unter dem Nebel grau blieb, lockte in den Bergen bestes Wintersportwetter mit Sonne und guter Fernsicht. Es zog die Menschen zu Tausenden in die Berge.

Die Wartezeit an der Autoverladestation in Realp UR an der Furka ins Wallis betrug um 16 Uhr zwei Stunden. In Graubünden müssen Autofahrer auf dem Weg vom Prättigau (Selfranga) ins Engadin (Sagliains) für den Autoverlad bis zu 90 Minuten warten.

Stau auf einer Strasse mit mehreren Autos hintereinander.
Legende: Am Gotthard braucht es Geduld: Am Nachmittag zog sich der Stau über zehn Kilometer. KEYSTONE / Michael Buholzer

Das Bundesamt für Strassen (Astra) hatte vor «erheblichen Verkehrseinschränkungen und erhöhtem Stauaufkommen» über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel gewarnt. Auch die SBB setzten über die Feiertage mehr Züge auf den Hauptachsen und zu beliebten Freizeit- und Ferienzielen ein.

Zuglinie über Oberalppass öffnet wieder

Eine gute Nachricht gibt es für Reisende am Oberalppass zwischen Uri und Graubünden: Dort soll die seit Montag unterbrochene Bahnlinie von Andermatt UR nach Disentis GR ab Samstag wieder durchgehend geöffnet werden. Wie die Matterhorn Gotthard Bahn mitteilt, verkehren die Züge ab Betriebsbeginn fahrplanmässig.

Nach starken Schneefällen war am Montag ein Zug der Matterhorn Gotthard Bahn in Tschamut GR in einer Weiche stecken geblieben. Zwischen der Passhöhe und Dieni GR konnten deswegen keine Züge mehr verkehren. Den langen Streckenunterbruch begründete das Bahnunternehmen damit, dass die Bergung der dreiteiligen Komposition und die Reparatur der Weiche aufwendig seien.

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SRF 4 News, 26.12.2024, 14:30 Uhr ; 

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