Zum Inhalt springen

Header

Video
Leuba: «Ab Donnerstag müssen alle Nachtclubs und Discos schliessen»
Aus News-Clip vom 15.09.2020.
abspielen
Inhalt

Steigende Corona-Fallzahlen Waadt schliesst Nachtclubs

  • Die Waadt ist zum Corona-Hotspot der Schweiz geworden. Nun reagieren die Behörden und verschärfen die Massnahmen.
  • Nachtclubs müssen schliessen, private Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen sind verboten. An allen geschlossenen öffentlichen Orten gilt Maskenpflicht.
  • In Restaurants und Bars darf nur noch im Sitzen konsumiert werden. Gäste müssen, ausser an den Tischen, eine Maske tragen; das Servicepersonal immer.

Die Massnahmen treten am Donnerstag um 15.00 Uhr in Kraft, wie die Waadtländer Gesundheitsdirektorin Rebecca Ruiz (SP) vor den Medien sagte. Zudem will der Kanton auf eine stärkere Rückverfolgbarkeit der infizierten Personen setzen.

Die Zahlen zeigten deutlich, dass die Zahl der Ansteckungen wieder ansteigen würde, sagte Ruiz. Ziel des Kantons sei es immer gewesen, einerseits insbesondere verletzliche Personen zu schützen und andererseits dafür zu sorgen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet werde.

Mehr Infektionen, aber nur geringe Hospitalisierung

«Die Hospitalisierungs- und Todesrate im Kanton Waadt ist nach wie vor gering. Derzeit sind 33 Personen hospitalisiert, vor allem ältere Personen. Doch die Infektionszahlen und die Hospitalisationsrate steigen, was neue Massnahmen notwendig macht», sagt Gesundheitsdirektorin Ruiz.

Es könnte bald passieren, dass ein Spital keine Kapazität mehr hat.
Autor: Rebecca RuizWaadtländer Gesundheitsdirektorin

1973 Personen sind momentan in Quarantäne. Zudem sei das Testniveau konstant erhöht worden. Auch die Positivitätsrate der Coronatests steige im Kanton, derzeit liege sie zwischen 6 und 7 Prozent, so Ruiz.

«Es könnte bald passieren, dass ein Spital keine Kapazität mehr hat», warnte Ruiz. Sorgen bereitet der Kantonsregierung, dass die Altersklasse der über 65-Jährigen wieder stärker von Corona-Infektionen betroffen ist.

Video
Der Kanton Waadt verschärft die Corona-Massnahmen
Aus Tagesschau vom 15.09.2020.
abspielen

Tagesschau, 15.9.2020, 12:45 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Fabian Sefolosha  (Fabian Sefolosha)
    Vielen Leuten scheint einfach nicht bewusst zu sein, wie heikel dieses Thema ist. Wenn ich mir vorstelle, dass ich heute 18 wäre und "die da oben" würden mir alle Stehsektoren in den Stadien, alle Bars und alle Discos wegnehmen, ich würde durchdrehen. Die Jugend kann dir niemand zurückerstatten. Die Schweiz hat ihre Erfahrungen mit Jugendunruhen gemacht und ich hoffe, dass wenigstens die Behörden etwas daraus gelernt haben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marianne Känzig  (Marianne Känzig)
    @Daniel Bucher, In Basel haben wir auch sehr viele Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Sogar aus zwei verschiedenen Ländern. Trotzdem sind unsere Zahlen tieg. Das kann also nicht der Grund sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Roger Burkhard  (Roxxer)
    Ich will es gar nicht werten, aber junge Party-Willige aus Waadt könnten dann auch nach Genf, Fribourg oder Bern in den Ausgang gehen. Ob das für diese Kantone so optimal ist?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Das müssten diese Städte und Kantone jeder für sich entscheiden in einer Zeit wo der Föderalismus wieder spielt. Wenn es nicht funktioniert, müssen die angesprochenen Orte und Kantone halt ihre Clubs auch schliessen. Irgendwann ist der Weg dann zu weit, dann beruhigt es sich.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen