Zum Inhalt springen

Header

Audio
Ladina Kirchen ist neue Regierungsstatthalterin der Region Bern
Aus SRF 4 News aktuell vom 29.08.2021.
abspielen. Laufzeit 05:07 Minuten.
Inhalt

Stichwahl Kanton Bern Die Region Bern hat neu eine Regierungsstatthalterin

Ladina Kirchen (SP) hat sich im Verwaltungskreis Bern-Mittelland in der Stichwahl gegen die FDP-Kandidatin durchgesetzt.

Ladina Kirchen (SP) wird die neue Regierungsstatthalterin im Verwaltungskreis Bern-Mittelland. Sie tritt die Nachfolge von Christoph Lerch (SP) an, der in Pension geht.

Kirchen erhielt 41'552 Stimmen. Sie gewinnt den 2. Wahlgang gegen die FDP-Kandidatin Tatjana Rothenbühler aus Köniz, die 34’334 Stimmen erhielt. Die Stimmbeteiligung lag bei 26.2 Prozent. 

Legende: Ladina Kirchen wird die neue Regierungsstatthalterin im Verwaltungskreis Bern-Mittelland. zvg

Die 51-jährige Juristin Ladina Kirchen aus Bern ist ab 2022 die Vertreterin des Kantons Bern in 76 Gemeinden – Lebensraum von über 400'000 Bürgerinnen und Bürger.

Als Regierungsstatthalterin ist sie unter anderem die Bewilligungsbehörde für Projekte im Bau- und Gastgewerbe. Ihr obliegt auch die Führung in ausserordentlichen Lagen.

In den letzten Jahren war das Regierungsstatthalteramt im Verwaltungskreis Bern-Mittelland mit Entscheidungen immer dann in der Öffentlichkeit exponiert, wenn es besonders im städtischen Umfeld zu Konfliktsituationen im Spannungsfeld zwischen dem Ruhebedürfnis von Bewohnerinnen und Bewohnern und der Ausweitung von Freizeit- und Gastronomieangeboten ging.

Das macht eine Regierungsstatthalterin

Box aufklappen Box zuklappen

Was man als Regierungsstatthalterin oder Regierungsstatthalter zu tun hat, ist im Gesetz geregelt. Artikel 93 der Berner Kantonsverfassung beschreibt die Aufgabe wie folgt:

  • Vertretung des Regierungsrates im Verwaltungskreis
  • Überwachung des ordnungsgemässen Ganges der Verwaltung und Beaufsichtigung der Gemeinden
  • Tätigkeit in den von der Gesetzgebung bezeichneten Fällen als Bewilligungs-, Genehmigungs-, Verwaltungsjustiz- und Vollzugsbehörde
  • Führungs- und Koordinationsaufgaben in ausserordentlichen Lagen

Die Regierungsstatthalterin hat kein politisches Mandat. Sie wendet per Definition lediglich das geltende Recht an. Der Rolle der Regierungsstatthalterin wird jedoch bei der Auslegung der Entscheidungen ein erheblicher Ermessensspielraum attestiert.

Regionaljournal Bern, 29.08.2021, 17.30 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    OK, nehme einmal mehr zur Kenntnis dass Beiträge ausgeklammert werden, obwohl sie nichts anderes als erwiesene Fakten enthalten, während bei anderen Themen jede Menge Fake-News aufgeschaltet werden. Ob's Sinn macht so ein Diskussionsforum zu führen, ist eine andere Frage, denn Regierungsstatthalter C. Lerch wurde tatsächlich wegen vorsätzlicher Rechtsbeugung verzeigt. Natürlich wird dieser Skandal nie vor einem ordentlichen Gericht verhandelt, aber das ist schon wieder eine andere Frage...;-))
  • Kommentar von Urs Müller  (Jackobli)
    @SRF, das ist der Absatz vor und nach dem Einschub «Das macht eine Regierungsstatthalterin» doppelt.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Urs Müller
      Vielen Dank für den Hinweis. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Die Wahl von Frau Kirchen war anzunehmen, da die ländliche Bevölkerung nur spärlich zur Urne ging.
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      26,2% ist für mich keine Wahlbeteiligung. Wenn nach Ihrer Ansicht nur die Stadtbevölkerung gewählt hat, ist die Landbevölkerung selber Schuld.
    2. Antwort von Urs Müller  (Jackobli)
      Laut den Detailsauswertungen des Kantons schwankt die Beteiligung zwischen 16 und 32%. Die Stadt hat mit rund 27.2% gewählt.