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Sturmtief «Vaia» Dauerregen sorgt für Verkehrsbehinderungen

Nach dem goldenen Frühherbst nun die Sintflut: Das Tief «Vaia» bringt dem Süden teils heftige Niederschläge.

Legende: Video Sturmtief «Vaia» abspielen. Laufzeit 00:57 Minuten.
Aus Tagesschau vom 29.10.2018.

Seit dem Beginn der Niederschläge am frühen Samstagmorgen sind im oberen Maggiatal und im Valle Onsernone bereits über 300 mm Niederschlag gefallen. Auch im übrigen Tessin, in Teilen des Oberwallis sowie in Graubünden hat es an vielen Orten innerhalb von drei Tagen deutlich mehr geregnet als durchschnittlich im ganzen Monat Oktober.

In den vom Dauerregen betroffenen Gebieten wurden heute Montag mehrere Strassen wegen Lawinen- oder Steinschlaggefahr gesperrt. Alleine die Bündner Polizei rückte seit dem Wochenende 36-mal zu Verkehrsunfällen aus.

Der Wintereinbruch forderte auch die Schneeräumungsequipen stark. Sie hatten alle Hände voll zu tun auch mit dem Wegräumen der vielen auf die Strassen gefallenen Äste und der umgestürzten Bäume. Zahlreiche Alpenpässe wurden ab Mittag für die Winterpause geschlossen.

Unwetterwarnungen

Die Regen- und Schneefälle auf der Alpensüdseite und den nördlich angrenzenden Regionen sollen bis am Dienstagmittag anhalten. Schon jetzt hat der Regen die Böden mit Wasser gesättigt. Der Bund warnte deshalb vor spontanen Hangrutschungen und Steinschlägen.

In Teilen des Wallis, Tessins und Bündnerlands herrscht «grosse» Regengefahr – die vierte von fünf Gefahrenstufen. Die Behörden in den Kantonen Tessin und Wallis gaben Unwetterwarnungen heraus (bis voraussichtlich Mitternacht) und mahnten die Bevölkerung zur Vorsicht im Freien.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Amthauer (Peter.A)
    Ich frage mich, ob sich die Wetterbedingungen in den letzten 30 Jahren so gravierend geänder haben, dass, kaum dass es regnet, Unwetterwarnungen rausgegeben werden oder ob diese Warnungen bei geringeren Gefahren als früher veröffentlicht werden. Vielleicht weiss das ja jemand. MfG
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Dass in Chur 100-200 Bäume gefällt werden müssen hat es in den letzten 50 Jahren noch nie gegeben. Die Bäume waren durch die lange Trockenperiode geschwächt und hielten deshalb dem Schneefall nicht stand.
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    2. Antwort von Vera Kehrli (Vera Kehrli)
      Wärmeres Klima könnte eben schon auch bedeuten, dass es extremeres Wetter gibt. Bevor wissenschaftlich das Gegenteil bewiesen wurde, sollte man eben nicht sinnlos CO2 in die Atmosphäre blasen. Leider wird bei dieser Frage immer das Vorsichtsprinzip umgangen und die Beweispflicht auf den Kopf gestellt: statt vorsichtig zu sein mit den CO2 Emissionen meinen die Autofahrer, angestachelt von der Autolobby, sie können so lange CO2 emittieren bis der schädliche Effekt bewiesen wird.
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    3. Antwort von Gerbrand Ronsmans (GRo)
      Was sich auf jedem fall geändert hat ist die Besiedlungsdichte und Mobilität. Mann lässt sich nicht abschrecken von Unwetter. Der Mensch beherrscht den Natur, bis die Natur siegt und dann gibt man die Behörden Schuld. Dahin machen häufigere und frühere Warnungen durchaus sinn.
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