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Suva-Zahlen 2020 Corona-Massnahmen: Weniger Unfälle im Jahr 2020

  • Die Suva hat 2020 einen starken Rückgang bei Unfällen registriert.
  • Versicherte haben rund 430'000 Unfälle gemeldet. Das sind 10 Prozent weniger als 2019.
  • Die Unfallzahlen stehen in direktem Zusammenhang mit Massnahmen und Lockerungen.

Weil im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie weniger gearbeitet wurde, gab es 9.8 Prozent weniger Berufsunfälle. Und weil viele Aktivitäten nicht mehr möglich waren, nahm auch die Zahl der Freizeitunfälle um 10.9 Prozent ab. Das hat die Suva mitgeteilt.

Die Zahl der Unfälle bei den als arbeitslos gemeldeten Personen nahm hingegen zu. Und zwar um 4.9 Prozent. Die Suva führt dies hauptsächlich auf den Anstieg der Arbeitslosenzahlen während der Corona-Pandemie zurück.

Besonders während des Lockdowns ab Mitte März vergangenen Jahres seien die Unfallzahlen stark zurückgegangen. Teilweise registrierte die Suva nur noch halb so viele Unfälle wie im Vorjahr. Mit dem Abklingen der ersten Pandemie-Welle stiegen die Zahlen im Juli bis September vielerorts wieder auf das Niveau des Vorjahres.

Mehr Velounfälle

Nicht alle bei der Suva versicherten Branchen waren bei den Berufsunfällen gleich stark von den verordneten Massnahmen betroffen, hält die Suva weiter fest. Den stärksten Rückgang von Berufsunfällen verzeichnete die Luftfahrt mit minus 54 Prozent.

Bei den Freizeitunfällen zeigte sich ein ähnlicher Verlauf. Im März schlossen die Skigebiete, was zu einem frühzeitigen Ende der Skisaison mit schlagartigem Wegfall der Skiunfälle führte. Die Suva verzeichnete auch deutlich weniger Fussballunfälle. Dafür gab es mehr Velounfälle, weil Velofahren uneingeschränkt möglich und das Wetter schön war.

SRF 4 News, 16.03.2021, 9 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Eigentlich logisch. Weniger Aktivitäten, weniger Unfälle, weniger Tote, weniger Menschen mit Langzeitfolgen oder Behinderungen. Ob das durch die Shutdownfolgen «kompensiert» wurde/wird, werden wir sicherlich auch noch erfahren.
  • Kommentar von Adrian Wyssen  (Gemse68)
    Ein Artikel der zeigt, dass es keine eindimensionale Betrachtung der Situation mit Corona braucht, sondern eben eine Güterabwägung von "Kosten" und "Nutzen" über verschiedenste Lebensbereiche. Sicher gibt es bei den 10% weniger Unfälle auch solche, bei denen Langzeitschäden vermieden wurden.
    1. Antwort von Stefan Wälchli  (Stefan Wälchli)
      ...da sind wir mal gespannt auf die Suizidzahlen.
    2. Antwort von Roger Pfister  (DoppelEben)
      @Wälchli: Ergäbe dann ggf. aber auch wieder weniger geleistete Arbeitsstunden overall: also auch weniger Umfälle. Ob man das fördern sollte?