Tötungsdelikt Marie: Autopsiebericht an Staatsanwalt übergeben

Die Autopsie der getöteten Marie bringt traurige Gewissheit: Die junge Frau wurde erdrosselt, aber nicht vergewaltigt.

Teilnehmer des «Marche noire» in Lausanne Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Teilnehmer des «Marche noire» vom 21. September 2013 erinnerten an die Opfer von vorbestraften Tätern. Keystone

Der Autopsiebericht zum Tötungsdelikt Marie ist der Waadtländer Staatsanwaltschaft übergeben worden. Der mutmassliche Mörder erdrosselte sein Opfer demnach mit einem Gürtel, wie er bereits in der Einvernahme gesagt hatte. Es gebe keinen Nachweis für andere Gewaltakte, sagte der Waadtländer Generalstaatsanwalt Eric Cottier.

Die 19-jährige Marie war am 13. Mai in Payerne (VD) von einem 36-jährigen Mann entführt worden. Dieser wurde am Tag darauf verhaftet und führte die Polizei zur Leiche der Frau in einem Wald bei Châtonnaye (FR).

Beim Täter handelt es sich um einen vorbestraften Mörder, der sich im Hausarrest befand. Der Mann hatte 1998 seine damalige Ex-Freundin entführt und getötet.

Die Ermittler haben bisher rund 30 Zeugen befragt. Ein psychiatrisches Gutachten soll erstellt werden. Ein allfälliges zweites Gutachten werde in Auftrag gegeben, sobald die ersten Schlüsse gezogen seien.