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Toooor für das Internet So feiern Community und das Netz die Nati im Viertelfinal

Die Nati hat es geschafft, sich in den Viertelfinal zu schiessen. Das Internet kann die Freude nicht zurückhalten und die Community schiesst los mit Kommentaren.

Nach 120 Minuten ohne Tor mussten Schweiz und Kolumbien sich auf das Elfmeterschiessen verlassen. 4:3 stand es für die Schweiz nach jeweils fünf Schüssen. Somit kommt die Nati zum vierten Mal in der WM-Geschichte in den Viertelfinal – zum ersten Mal seit 1954.

72 Jahre lang hat die Schweiz auf diesen Moment gewartet. In der Kommentarspalte unter SRF-Posts finden sich nun viele Fans, die ihre Emotionen, Freude und Glück austauschen. «Traum» beschreibt der User «peter.bolliger» seine Gefühle zu dem Achtelfinal-Match. Auch der User «dedaene» hat schon lange auf ein solches Ergebnis gewartet: «ENDLICH! Wir haben uns das verdient, danke Jungs.»

Userinnen und User bedanken sich für diese Gefühle bei der Mannschaft und sprechen ihren Stolz aus: «Ein riesiges DANKE an Murat Yakin, der die Mannschaft perfekt eingestellt hat, und an jeden einzelnen Spieler auf dem Platz, der heute sein Herz gelassen hat», schreibt «deka069». «Soooooooooooo STOLZ auf unsere Nati!!!!» ist «miriam.schmid79».

Hoffnung schon fast aufgegeben

Der Topskorer der Schweizer Mannschaft, Johan Manzambi, durfte wegen einer Knieverletzung nicht im Achtelfinal mitspielen. Schweizer Fans und Mitfiebernde hatten ihre Hoffnung auf den Viertelfinal schon fast aufgegeben. Doch auch ohne den Spieler mit der Nummer 9 hat es die Schweiz geschafft, ein Elfmetertor mehr zu schiessen. Dieses Risiko wollen Userinnen am Sonntag aber nicht mehr eingehen. User «tk.1886» schlägt vor: «Danke Gregi aber jetzt bitte einen Wunderheiler einfliegen lassen, wir haben es vor dem Turnier selbst nicht gewusst, aber wir sind offensiv so extrem abhängig vom Manzambi.»

Am Sonntag spielt die Schweiz gegen Argentinien – den momentanen Titelträger. Auf die Begegnung mit dem Team und vor allem mit dem Star Lionel Messi ist die Community besonders gespannt: «Messi wir kommen», sagt «lucschaffner».

Gruppe von Fussballspielern in roten Trikots jubelt auf dem Spielfeld.
Legende: Die Schweizer Nationalmannschaft feiert ihren Sieg im Achtelfinal gegen Kolumbien. Keystone/Peter Klaunzer

Dieses Spiel war für alle Fans der Schweiz eine Emotionsachterbahn – zumindest die letzten Minuten. Dies bestätigt auch «rueggclsudia87»: «Gut bin ich eingeschlafen, das wäre nichts für meine Nerven.»

Das Ereignis lässt auch den Account der Schweizer Rock-Pop-Band «Hecht» nicht ruhig. Sie feiern den Gewinn mit Herz- und Feuer-Emojis in den SRF-Kommentaren.

Vom Match zu Memes

Nicht nur die SRF-Community hat etwas zu dem Match zu sagen, sondern auch das World Wide Web.

Das Spiel am Dienstagabend beschreibt das Internet in nur einem Wort: «lang(weilig)». Die Spieler beider Mannschaften hatten 120 Minuten Zeit, ein Tor zu schiessen – ohne Erfolg:


Für viele, vor allem international Zuschauende, ist der Vorstoss der Schweiz in den Viertelfinal eine Überraschung. Vermutlich auch für die Mannschaft selbst:

Trotzdem scheint es so, als würde die ganze Welt am Sonntag mit der Schweiz mitfiebern – naja, fast:

Wie das Internet so ist, schwirrt es an Theorien, wie es die Mannschaft geschafft hat. War es eine klügere Strategie, präzisere Schüsse, oder doch einfach nur Glück? Vielleicht aber haben auch die Fans etwas am Hut:

Der Held des Spiels ist der Torwart Gregor Kobel. Er konnte während des Spiels mehrere Torversuche von Kolumbien aufhalten und auch beim Elfmeterschiessen hält Kobel stand:

Die Hoffnungen für den Viertelfinal sind gross:

SRF zwei, Sportlive, 21:10 Uhr, 07.07.26; noes

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