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Schweiz Tradition und Innovation verbinden Südkorea und die Schweiz

Die südkoreanische Präsidentin Park Geun-Hye ist auf Staatsbesuch in der Schweiz. Bundespräsident Didier Burkhalter empfing den hohen Gast auf dem Bundesplatz. Die beiden Politiker hoben bei ihrer Begrüssungsrede die Vorteile des jeweiligen anderen Landes hervor.

Legende: Video Südkoreas Präsidentin in Bern abspielen. Laufzeit 01:35 Minuten.
Aus Tagesschau vom 20.01.2014.

Bundespräsident Didier Burkhalter und die südkoreanische Präsidentin Park Geun-Hye sehen ihre Länder weltweit an der Spitze, was technische Kreativität betrifft. Eines der innovativsten Länder Europas treffe eines der innovativsten Länder Asiens, sagte Burkhalter in seiner Begrüssungsrede im Bundeshaus.

Zuvor war die südkoreanische Präsidentin zu ihrem Staatsbesuch am Nachmittag auf dem Bundesplatz mit militärischen Ehren vom Gesamtbundesrat empfangen worden. Mit dabei war auch die Schweizer First Lady Friedrun Burkhalter.

Innovation und Tradition verbinden die Schweiz und Südkorea, beides Länder mit äusserst dynamischen und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaften, wie Burkhalter weiter sagte. Der wirtschaftliche Austausch mit Südkorea – dem sechstwichtigsten Handelspartner der Schweiz in Asien – sei noch längst nicht ausgeschöpft.

Park lobt kreative Schweiz

Die südkoreanische Präsidentin Park ihrerseits wies auf die hohe Zahl von Schweizer Nobelpreisträgern hin – als Beweis für die Kreativität ihres Gastlandes. Ihr Besuch werde den Austausch weiter intensivieren, gab sie sich überzeugt. Ausdrücklich erwähnte sie Forschung und Wissenschaft, die Pharma-Industrie und den Tourismus. Das duale Bildungssystem in der Schweiz bezeichnete sie als Vorbild.

Park dankte der Schweiz schliesslich für ihren Anteil an der Sicherung des Friedens an der innerkoreanischen Grenze – vor Provokationen aus Nordkorea, wie sie es formulierte.

Erstmaliger Staatsbesuch

Im Laufe des Nachmittags trafen sich die Delegationen beider Länder zu Gesprächen im Bernerhof, bevor der Bundesrat am Abend zum Galadiner ins Hotel Bellevue einlädt.

Die südkoreanische Präsidentin reiste bereits zwei Tage vor dem Staatsbesuch in die Schweiz. Am Sonntag traf sie Koreaner, die in der Schweiz leben – unter anderem an einer traditionellen koreanischen Tanzvorführung im Zentrum Paul Klee in Bern.

Es ist der erste Staatsbesuch eines südkoreanischen Staatsoberhauptes seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen 1963. Damals regierte Park Geun-Hyes Vater Park Chung-hee das Land.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller, Kölliken
    Endlich mal wieder einmal gute Nachrichten aus Bern. Man hat nun endlich mal bemerkt, dass es nicht nur die EU gibt. Herr Bundespräsident Burkhalter, nun fehlt nur noch eines. Die Bilateralen dürfen uns nicht in den Weg kommen im Ausbau der Beziehungen zu den Asiaten. - Allerdings zweifle ich daran, ob man in Bern diesem Aspekt genügend Beachtung schenkt.
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    1. Antwort von E. Waeden, H
      Nur wünschte ich mir, dass wir beim Ausbau der (Handels)-Beziehungen mit asiatischen Ländern (wissentlich von den Japanern & Chinesen) nicht nur betreffend Menschenrechte, sondern auch betreffend Tierrechte intervenieren. Grässlich, was diese Kulturen mit Tieren tun. Macht mir Probleme!
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