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Schweiz Trotz Platzmangel: SBB plant Imbissstände auf Perrons

Zugpassagiere sollen sich künftig noch auf dem Perron ein Sandwich kaufen können. Die SBB will ab Frühling 2014 an zehn bis zwanzig Bahnhöfen Perron-Verkaufsstände einrichten. Ein Test in Winterthur ist aus Sicht der SBB positiv ausgefallen.

Leute am Bahnhof Luzern
Legende: Haben hier Imbissstände überhaupt noch Platz? Keystone/Symbolbild

Zugpassagiere sollen sich künftig noch auf dem Perron ein Sandwich kaufen können. Mit Verkaufsständen auf den Perrons will die SBB dem Bedürfnis der Passagiere entgegenkommen, «die in letzter Minute noch etwas einkaufen wollen», wie SBB-Sprecherin Roberta Trevisan sagte. Sie bestätigte eine entsprechende Meldung der «NZZ am Sonntag».

In Winterthur wird ein solcher Verkaufsstand auf dem Perron bereits seit November getestet. Mit diesem Versuch könne untersucht werden, ob die Stände den Pendlerfluss störten, sagte Trevisan. Imbissstände auf den Perrons soll es unter anderem in Zürich, Basel, Biel und Yverdon geben.

Der Präsident von Pro Bahn, der Interessenvertretung der Kunden des öffentlichen Verkehrs, zeigte sich dem Vorhaben «eher abgeneigt». Die Perrons seien in den Spitzenzeiten an einigen Bahnhöfen, in Zürich und Genf etwa, bereits gerammelt voll, sagte Kurt Schreiber.

Abwertung der 1. Klasse

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In der ersten Klasse sitzen die Zugpassagiere seit letztem Dezember auf einigen internationalen Strecken enger zusammen: Die Abteile enthalten acht statt sechs Sitze. Gleich geblieben sind hingegen die Preise. Dies schreibt die «SonntagsZeitung».

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Abwertung in der ersten Klasse: In der 1. Klasse lohnt es sich eben besser, zu sparen. Noch besser wäre, wenn die Schwarzfahrer (mit 2. Klass-Billeten) besser kontrolliert und nötigenfalls gebüsst würden.
  • Kommentar von Marc Büchel , Regensdorf
    Ich würde mich anstelle von Imbissbuden auf dem Perron über schlicht mehr und vor allem halbwegs komfortable Sitzgelegenheiten freuen. Die paar wenigen Pritschen, die man geboten bekommt, sind etwas vom Unkomfortabelsten, das gibt.
    1. Antwort von lena meier , Brugg
      Herr Büchel, sie sprechen mir aus dem Herzen! Ich finde das so eine Zumutung, dass ich mich als bald 50-jährige Frau einfach auf einer Zeitung auf den Boden setzte. Tun das "ganz normale Bürger" , gibt es den Verantwortlichen vielleicht endlich zu denken. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
  • Kommentar von K. Räschter , Schweiz
    Ich glaube, dass die SBB genug wichtigere Dinge zu erledigen hat, als die heute schon sehr engen Perrons noch mit unnötigen Imbiss-Ständen zuzubauen. Ich zweifle je länger je mehr an der Kompetenz der heutigen Führung von der SBB; angefangen beim CEO.