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Die Rolle der Schweiz als Vermittlerin
Aus Tagesschau vom 16.05.2019.
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Überraschendes Treffen Maurer wird heute von Trump empfangen

Heute Donnerstag ist Bundespräsident Ueli Maurer zu Gast im Weissen Haus. Gegen Mittag Ortszeit empfängt ihn US-Präsident Donald Trump im Oval Office in Washington. Man darf davon ausgehen, dass ein möglicher Freihandelsvertrag zwischen der Schweiz und den USA Thema sein wird.

Es ist nicht nur eine Überraschung, sondern auch eine Premiere: Noch nie gab es einen Schweizer Präsidialbesuch im Oval Office. Laut der Pressestelle des Weissen Hauses werden Bundespräsident Maurer und US-Präsident Trump über die «Partnerschaft zwischen den Ländern sprechen, unter anderem über die Rolle der Schweiz in diplomatischen Beziehungen».

Mögliche Themen

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Während des Treffens zwischen Ueli Mauer und Donald Trump sollen bilaterale Themen erörtert werden, hiess es in der Medieninformation. Mitunter besprächen die beiden Präsidenten die Möglichkeit für Verhandlungen zwischen der Schweiz und den USA über ein Freihandelsabkommen.

Die beiden Staatsoberhäupter könnten beim Treffen auch Themen wie den Konflikt zwischen Iran und den USA, die Krise in Venezuela oder Maurers Besuch in China erörtern.

Freihandel aus Schweizer Sicht oben auf Liste

Für die USA scheint die diplomatische Rolle der Schweiz als Schutzmacht in Iran und Venezuela Priorität zu geniessen. Die Schweiz vertritt seit 1980 die US-Interessen in Iran und hat im April mit den USA eine Vereinbarung unterzeichnet, um in Venezuela eine ähnliche Rolle zu übernehmen.

Aus Schweizer Sicht dürfte der Freihandel oben auf der Liste stehen. Seit Anfang 2018 sind inoffizielle Freihandelsgespräche zwischen der Schweiz und den USA im Gang, nachdem 2006 eine erste Runde am Widerstand der Schweizer Bauern und Banken scheiterte.

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Reimann: «Einladung ist überraschend erfolgt»
Aus Tagesschau vom 16.05.2019.
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Die Kontakte zwischen den beiden Regierungen haben sich dieses Jahr vertieft, zuletzt im April mit einem Treffen zwischen Wirtschaftsminister Guy Parmelin und dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer.

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Bundesräte im Weissen Haus
Aus Tagesschau vom 16.05.2019.
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77 Kommentare

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  • Kommentar von Fritz Meier  (FriMe)
    Die Story: "Zürcher Oberländer Kleinbauer trifft ehemaligen New Yorker Playboy". Wetten, dass der Zürcher sagt, "beide Länder teilen die selben Werte"? In China (Kommunisten-Diktatur mit riesigen KZ's) und Polen (Aufhebung der Gewaltentrennung) hatte er den Satz bereits sinngemäss von sich gegeben. Auch Trump hält nichts vom Rechtsstaat. Einmal mehr masst sich die SVP an, für alle Schweizer zur reden.
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Immerhin ist er ein Vertreter der Schweiz.
    2. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      ja was soll man da noch sagen, wenn Fritz Meier nicht einmal weiss, dass nicht die SVP in den USA weilt. Offenbar schlampt man bei der Bildung in der Schweiz ganz gehörig.
  • Kommentar von Klaus Kreuter  (KallePalle)
    Diese vielen negativen Kommentare verstehe wer will - ich nicht. Der Herr Bundespräsident macht das alles gut und geht nach dem Motto vor: wenn Du jemanden nicht besiegen kannst, mache ihn zu Deinem Freund und das ist gut so. Alle Motzer hier sich dann über das Ergebnis des Besuches wundern, ich denke da wird etwas fürs Land herauskommen.
  • Kommentar von M. Spring  (Golf)
    Der BR-Präsident hat schon beim Besuch in Polen den Bückling gemacht. Bei Trump wird er wohl auf dem Bauch landen!
    1. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Einen sozialistischen Bruderkuss wird er wohl nicht
      austauschen und gegen seinen Willen abgeknutscht
      dürfte er nicht werden,und auf die Alkoholfahne,die Sommaruga erdulden musste,verzichtet er sicher gerne.