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Besuch in China Ueli Maurer auf Werbetour für Schweizer Banken

Der Bundesrat will den Banken in China Türen öffnen. Mit dabei auf der Reise ist eine hochkarätige Delegation aus der Finanzbranche.

Legende: Video Ueli Maurer auf Werbetour in China abspielen. Laufzeit 02:02 Minuten.
Aus Tagesschau vom 14.04.2017.

China ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz in Asien – bald wohl auch im Finanzbereich. Finanzminister Ueli Maurer ist zu einer Werbetour nach Fernost aufgebrochen.

Im Schlepptau von Maurer reist eine hochkarätige Delegation der Schweizer Finanzwirtschaft. Konkrete Ziele für ihre China-Reise haben der Bundesrat und die Banker nicht. Es geht darum, Klinken zu putzen und Hände zu schütteln.

Politik und Privatwirtschaft spannen zusammen

Auch mit dabei auf der Reise ist UBS-CEO Sergio Ermotti. Er sagt: «Politik und Privatwirtschaft spielen zusammen eine wichtige Rolle. Dass wir uns den Chinesen so vorstellen macht uns stärker und wir gewinnen an Glaubwürdigkeit.»

Legende: Video Sergio Ermotti zur Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft abspielen. Laufzeit 00:14 Minuten.
Aus News-Clip vom 14.04.2017.

Erstmals übernimmt der Bund eine solch aktive Rolle bei der Promotion des Bankenplatzes Schweiz. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. China will seine eigene Währung, den Renminbi, internationaler machen. Die Schweiz könne durchaus eine Alternative zu etablierten Renminbi-Hubs wie London werden, sagt Finanzprofessor Oliver Rui. «Wegen des Brexit und den Unsicherheiten in der EU sucht China nach alternativen Hubs. Ich glaube die Schweiz ist ein idealer Standort dafür.»

Wir sind sehr zufrieden, es waren sehr offene, sehr kooperative Gespräche.
Autor: Ueli MaurerBundesrat

Treffen mit chinesischem Finanzminister

Legende: Video Chinesische Finanzmarktöffnung: «Testbetrieb mit der Schweiz?» abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus News-Clip vom 14.04.2017.

Ueli Maurers persönliches Engagement trägt Früchte: In zwei Tagen führte er acht Gespräche, darunter auch mit dem Finanzminister, der Finanzaufsichtsbehörde und der Zentralbank. Er will nicht nur chinesisches Kapital in die Schweiz bringen, sondern auch Schweizer Finanzdienstleister nach China.

«Wir sind sehr zufrieden, es waren sehr offene, sehr kooperative Gespräche. Wir haben insbesondere über den Marktzugang der Schweizer Finanzdienstleister in China gesprochen. Hier ist die Bereitschaft sehr gross. Und man wird die Schweiz wohl etwas als Testbetrieb in den nächsten Jahren benutzen um diese Öffnung voranzutreiben. Aber wir hatten sehr gute Gespräche.»

Morgen führt der Bundesrat seine Delegation weiter nach Shanghai, und dann nach Singapur und Hongkong.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Ja, Bundesrat Maurer - die Grossbanken - China, das passt tatsächlich perfekt zusammen, da bei allen Integrität, Verantwortungsbewusstsein und Ethik fehlt. Die Devise heisst: Geld, Geldmacherei, Profitgier um jeden Preis....
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  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    Das war ja eine graphische Spitzenleistung. Witzerland indeed...
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  • Kommentar von Olaf Schulenburg (freier Schweizer)
    Ja klar, mit Chinesen Geschäfte und Verträge abschliessen ist sicher schlau. Das ist unsere Zukunft. Im Schritt 2 können sie dann die Geschäfte gleich ganz übernehmen. Siehe Sigg, Chemie oder die ganzen Hotels die zur Zeit in chin. Hände wechseln. Und im Schritt 3 kommt dann das ideologidche System dazu und dann haben wir den Sozislismus endlich in der Schweiz. Herrlich! Dann trägt "unser" Kampf gehen die EU endlich Früchte! Ein Hoch auf die rot - rote Verbrüderung.
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