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Jugendliche bauen Schlupflöcher für Wildbienen
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 24.03.2021.
abspielen. Laufzeit 04:54 Minuten.
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Umweltprojekt Schaffhausen: Wildbienen vor dem Einkaufszentrum

Die Honigbiene ist die berühmteste aber längst nicht die einzige Biene. Über 600 Wildbienenarten gibt es in der Schweiz. Und viele von ihnen sind bedroht. Im Rahmen eines Projektes der Naturschutzorganisation Pro Natura Schaffhausen helfen nun Jugendliche den Wildbienen.

Wildbiene vor Schlupfloch
Legende: Keystone

Eine der Jugendlichen ist die 16-jährige Tamara. Sie finde es extrem spannend, dass es so viele Bienenarten gebe. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen, welche das 10. Schuljahr besuchen, packt die Schülerin mit an und baut spezielle Schlupflöcher für die Wildbienen.

Mädchen mit Schaufel
Legende: SRF/Roger Steinemann

Neuen Lebensraum finden sollen die Wildbienen ausgerechnet auf dem Parkplatz des grössten Einkaufszentrums der Stadt Schaffhausen. Der Herblingermarkt bietet über 30 Fachgeschäfte – und über 1000 Parkplätze.

Hier, auf den Inseln inmitten des asphaltierten Platzes, bauen die Jugendlichen Nist- und Futterplätze für die Wildbienen.

Steinspirale und Jugendliche in orangen Westen
Legende: SRF/Roger Steinemann

Im lehmigen Boden und in Steinspiralen können diejenigen Wildbienen, die am Boden brüten, nisten. Und sie können sich von einheimischen Pflanzen ernähren, welche die Jugendlichen gepflanzt haben.

Ein Lehrpfad mit mehreren Tafeln informiert die Kundschaft über die verschiedenen Wildbienenarten und ihre Bedürfnisse.

Porträt einer Frau
Legende: SRF/Roger Steinemann

Projektleiterin Monika Wirz hofft, dass bald auch andere Leute zur Schaufel greifen und den Wildbienen beispielsweise in ihrem Garten – oder neben ihrem Parkplatz – ein neues Zuhause bieten.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 24.03.21, 17:30 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Der Verlust von Lebensräumen und die Verschlechterung der Lebensraumqualität bedrohen die Biodiversität in der Schweiz. Verantwortlich dafür ist vor allem die intensive Landnutzung,die zu wenig Rücksicht auf die Biodiversität nimmt.Viele wertvolle Lebensräume haben in vergangenen Jahren grosse Flächenverluste erlitten. Jeder Organismus ist an ganz bestimmte Umweltbedingungen angepasst. Verschlechtern sich die Umweltbedingungen an einem Standort,gehen Arten verloren. Alles tun um Arten zu retten
  • Kommentar von Alexander Grossen  (Lexu)
    Super Sache. Bravo!