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Alles steht still: Stromausfall in Burgdorf
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 16.08.2021.
abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
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Unteres Emmental Stromausfall in Burgdorf behoben

Im Raum Burgdorf ist am Montagmittag der Strom ausgefallen. Das Leben stand still.

Im Raum Burgdorf ist am Montagmittag der Strom ausgefallen. Ab 12 Uhr stand das Leben still. Grund sind gemäss Angaben der Energieversorgerin Localnet technische Probleme in der Unterstation Heimiswil. «Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung», stand auf der Internetseite. Es waren mehrere zehntausend Personen betroffen.

Mittlerweile ist der Stromausfall grösstenteils behoben, bestätigt Urs Gnehm, CEO von Localnet gegenüber dem Regionaljournal Bern Freiburg Wallis. Grund des Ausfalls sei ein technischer Defekt gewesen: «Ein Kabel wurde heiss, der Kabelmantel begann Rauch zu entwickeln, die Feuerwehr war vor Ort.» Um etwa 14 Uhr wurde aber der Strom wieder angeschaltet.

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Localnet-Chef Urs Gnehm im Interview: «Wir müssen noch genau untersuchen, was den Defekt ausgelöst hat»
03:16 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 16.08.2021.
abspielen. Laufzeit 03:16 Minuten.

Die Stadt Burgdorf war besonders betroffen

«Es ging gar nichts mehr», schilderte SRF-Reporterin Sonja Mühlemann die Situation. Die Läden hatten geschlossen, die Anzeigen im Bahnhof-Burgdorf sind ausgefallen. «Niemand wusste, was tun», so die Reporterin weiter. Auch das Mobilfunknetz funktionierte nur noch eingeschränkt. Neben der Stadt Burgdorf gabe es über den Mittag auch in anderen Gemeinden keinen Strom mehr, zum Beispiel Oberburg, Hasle bei Burgdorf und Heimiswil. Betroffen waren auch rund 5'000 Kundinnen und Kunden der BKW.

Bei der Kantonspolizei Bern hatte man Kenntnis vom Vorfall. Die Blaulichtorganisationen konnten aber mehr oder weniger wie gewohnt arbeiten.

Nachrichten, 14:00 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Zum Teil wird da auf hohem Niveau gejammert. Viele von uns Bürgern erwarten immer mehr von Staat und den technischen Einrichtungen und merken nicht, dass genau so unangemessene Erwartungen, die Gesellschaft äusserlich wie innerlich überhitzen. Immer mehr, immer schneller, womöglich immer billiger. Wir als Familie lebten einige Wochen in Brasilien mit fast täglichem Stromunterbruch von fast 2 Stunden, irgendwann. Nein, ich bin dankbar, wie gut in der Schweiz Technik funktioniert.
    1. Antwort von Urs Müller  (Jackobli)
      Lieber Herr von Kännel, ich weiss halt nicht, wann Sie in Brasilien lebten, aber auch in der Schweiz hatte es vor mehr als 100 Jahren noch nicht überall ein Telefon.
      Aber heute sind sie ohne Telefon hat nicht mehr erreichbar und ohne Strom können Sie im Home-Office nicht arbeiten.
      Klar, kann das einmal pro 5 Jahre verschmerzbar sein, aber es ist heutzutage eben ungewohnt.
      P.S.: In vielen Drittwelt-Ländern haben die Leute heute einfach alle einen kleinen Generator zu Hause.
  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Mein Beitrag zu Tiefseekabel:

    ... Dasselbe Problem sehe ich in Stromleitungen. Anstatt ein schweizerisches, autonomes Netz mit regionalen Stromanbietern zu entwickeln, wird auf Europa gesetzt. Allen die das befürworten, wäre folgender SRF Thementag zu empfehlen. srf.ch/kultur/wissen/thementag-blackout-wenn-der-strom-drei-tage-lang-weg-ist

    Eine derart vernetzte Welt mit grossen Vor-/Nachteilen. Ich bevorzuge sinnvolle Autonomie

    Unter sinnvoll verstehe ich Wasser, Solar, Wind, Biogas.
    1. Antwort von Urs Müller  (Jackobli)
      Ach ja, die Autarkie. Und dann haben Sie Ihre eigenen Hühner und Tiere. Ihren eigenen Garten und brauchen eigentlich gar niemanden, ausser sich selbst.
      Ein Ausgleich mit anderen Ländern hilft bei Problemen. Weiträumige, breite Abdeckung hilft gegen lokale Probleme. Je kleinräumiger, desto heikler.
      Aber eben, es gibt ja auch Leute in der Schweiz, die leben barfuss das ganze Jahr draussen und ernähren sich von der Natur. Es sind einfach nur ganz wenige.
    2. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Ach ja Herr Müller, auch die auf dem Land mit ein paar Hühnern, einem Gemüsegarten können mit der Welt über Medien kommunizieren. Auch diese Menschen gehen/fahren einkaufen, nehmen am kulturellen Leben teil. Die Frage, ob diejenigen, die bevorzugt in und mit der Natur leben, oder diejenigen, die den ganzen Tag mit Notebook/Handy am Ohr in der Stadt durch die Strassen rennen, hinterwäldlerisch sind, bleibt jedem selber überlassen. Ich auf jeden Fall bevorzuge so unabhängig wie möglich zu leben.
  • Kommentar von Michael Züblin  (Mizubike)
    Schade um so unqualifizierte Aussagen.
    @ Angela Doppelhofer. Es gibt in der CH aktuell nur 4 AKW‘s…