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Stürme und intensiver Dauerregen
Aus Tagesschau vom 03.10.2020.
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Unwetter Entspannung nach Dauerregen

  • Nach den heftigen Niederschlägen hat sich die Lage in vielen Teilen der betroffenen Schweizer Regionen normalisiert.
  • Die Hochwassersituation habe sich entspannt, so das Bundesamt für Strassen.
  • Im Kanton Uri ist die Autobahn A2 zwischen Beckenried/NW und Erstfeld/UR in der Nacht wieder geöffnet worden.

Am Sonntag beruhigte sich die Situation an den Flüssen, wie es im Naturgefahrenbulletin des Bundes heisst. Mit Ausnahme der Tresa im Tessin wurden alle bestehenden Warnungen für grössere Flüsse aufgehoben. Der Wasserstand der Tresa, des Abflusses aus dem Luganersee, werde erhöht bleiben, daher bleibe dort die Warnung der Gefahrenstufe 2, hiess es.

Für die kleinen und mittleren Flüssen im Sopraceneri galt die Hochwasserwarnung bis Montag. Auch die Warnungen für den Lago Maggiore sowie für den Luganer- und den Vierwaldstättersee blieben bis Montag bestehen.

In der Nacht zum Montag regnet es laut SRF Meteo im Süden wieder ergiebig. Bis am Montagmittag muss nochmals mit 10 bis stellenweise 60 Millimeter Regen gerechnet werden. Damit bleibt die Gefahr von Murgängen und Erdrutschen weiter bestehen.

Reusswasser abgeleitet

Tief «Brigitte» hatte am Freitag und Samstagvormittag viel Regen gebracht. Stellenweise fielen mehr als 400 Millimeter Regen. Es kam zu Hangrutschen und lokalen Überschwemmungen in den Kantonen Tessin, Wallis, Uri, Glarus und Graubünden.

Die Polizei sperrte am Samstag kurz nach Mitternacht die A2 zwischen Beckenried (NW) und Erstfeld (UR) nach heftigen Regenfällen komplett. Zwischen Seedorf und Attinghausen leitete die Polizei Reusswasser ab, wodurch die A2 zwischen den beiden Urner Orten Seefdorf und Attinghausen unter Wasser stand.

Im unteren Urner Reusstal sind zwei Abschnitte der Autobahn als Rückhaltebecken für Hochwasser ausgelegt. Ab einer bestimmten Abflussmenge der Reuss wird das Wasser auf die A2 geleitet, um das Siedlungsgebiet zu schützen.

Am Samstag hatten Polizei, Hilfskräfte sowie private Bau- und Transportunternehmen die Autobahn auf den überschwemmten Abschnitten geräumt. So konnte bereits um 20.30 Uhr die Fahrspur Nord wieder in Betrieb genommen werden. Nach einer Kontrollfahrt öffnete die Polizei dann am frühen Sonntagmorgen auch die zweite Fahrspur.

Die Hochwassersituation habe sich entspannt, begründete das Bundesamt für Strassen (Astra) am Samstagabend die Wiedereröffnung. Der Starkregen habe aufgehört. Es regne nur noch leicht, hiess es auf Anfrage auch bei der Kantonspolizei Uri.

Gotthardpass-Strasse noch gesperrt

Der Gotthard-Pass ist nach dem heftigen Regen vom Freitag und Samstag bis auf Weiteres gesperrt. Das schlechte Wetter verhindere das Aufräumen, schrieb das Bundesamt für Strassen (Astra). Aus Sicherheitsgründen seien Aufräumarbeiten an der Gotthard-Passstrasse frühestens am Montag möglich.

Gemäss der TCS Verkehrsinformation waren seit Samstag und auch am Sonntag noch zahlreiche andere Alpenpässe in den Zentralalpen gesperrt. Darunter waren Susten, Nufenen, Simplon, Grimsel, Furka, Klausen und San Bernardino.

SRF 4 News, 4.10.20, 02:30 Uhr;

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24 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herr Rist, bei der Verlagerung des LKW Transit Verkehrs Nord/Süd und umgekehrt auf die Schiene hat bis jetzt die EU Total versagt weil in Deutschland und Italien die Neat Bahnzubringer Strecken noch nicht ausgebaut sind und das trotz "laufenden Verträgen"!
    Soviel zum "Vertrauen in die EU als Partner"?
    1. Antwort von marc rist  (mcrist)
      Das hat leider sehr viel mit Naivität auf Schweizer Seite zu tun, Hr. Heusser. Damals wie heute.
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herr Brändli, nicht aller LKW Verkehr durch den Gotthard ist Transit Verkehr sondern es gibt auch viele Regional Transporte und da nützt die Neat nichts!
  • Kommentar von Lily Mathys  (Alle vergeben)
    Oktober ist und bleibt der Unwetter-Monat (VS). Gondo, Baltschieder Unwetter (auch Brig, anderer Monat) fanden bei der Süd-Wetterlage statt. Wenn der Föhn zusammenbricht und die Schneefallgrenze (zu) hoch ist, beobachteten wir unten jedes noch so kleine Rinnsal mit Argusaugen. Den Kindern wurde dieses „Wetterlesen“ von Eltern u.Grosseltern beigebracht, die es von ihren Eltern wissen. Der Wind ist und bleibt ältester Bürger d. Wallis.
    1. Antwort von Melanie Herbst  (Melanie Herbst)
      @Lily Mathys.Etwas haben Sie vergessen!Die ältesten Walliser sind zwei.Nämlich der Wind und der Neid!