Zum Inhalt springen

Header

Audio
Feuerwerk und Knallkörper am 1. August und an Silvester erlaubt
Aus Info 3 vom 27.09.2019.
abspielen. Laufzeit 02:03 Minuten.
Inhalt

Urteil des Bundesgerichts Feuerwerk kann an Nicht-Feiertagen verboten werden

  • Privatpersonen dürfen nur noch am 31. Juli, am 1. August und in der Silvesternacht weiterhin ohne Bewilligung Feuerwerk abbrennen.
  • Das heisst, auch an umliegenden Tagen sowie in der Fasnachtswoche sind Einschränkungen zulässig.
  • Das hat das Bundesgericht in einem Leiturteil entschieden.

Hintergrund des Urteils war ein Reglement der Gemeinde Wil aus dem Jahr 2015. Dieses machte lärmende Feuerwerkskörper bewilligungspflichtig – ausser während der Fasnacht, rund um den 1. August und an Silvester. Eine Privatperson reichte dagegen Beschwerde ein und zog diese bis vors Bundesgericht. Die Person verlangte noch stärkere Einschränkungen beim Abbrennen von Feuerwerk.

Das Bundesgericht gab der Person nun in Sachen Feuerwerk an der Fasnacht recht, lehnte die Beschwerde ansonsten aber ab. Feuerwerk am 1. August und an Silvester seien eine Tradition mit einem gewissen öffentlichen Interesse, heisst es in der Begründung. Ansonsten bestehe «am Zünden von Knallkörpern kein öffentliches Interesse», schreibt das Bundesgericht. Das Ruhebedürfnis von Mensch und Tier sei höher zu gewichten als das Interesse der Festfreunde.

Laute Knallkörper besonders betroffen

Gar über die Bücher muss Wil, was die lauten Knallkörper betrifft. Diese Böller sind dort nicht nur am 1. August und am Silvester zugelassen, sondern auch während der ganzen Fasnachtswoche. In diesem Punkt kommt das Bundesgericht zum Schluss, dass zusätzliche Einschränkungen nötig seien.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

18 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Paul Schoenenberger  (Beaumont)
    Vor 40 Jahren hatte ich von einem franzoesischen Komiker den Spruch gehoert. Die Schweiz ist ein wunderbares Land. Aber was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten. Darüber kann man sich wohl Gedanken machen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Sämtliches Feuerwerk, welches knallt, Lärm erzeugt, muss endlich "VERBOTEN" werden, wenn Menschen nicht von selber Einsicht zur Rücksichtnahme zeigen, gegenüber: Tieren, Babies, Kleinkindern, Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, ängstlichen Menschen generell!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    1.Aug. Nationalfeiertag ok. Jedoch nur durch die Gemeinde auf 1 Platz organisiert. KEINE privaten Feuerwerke mehr ! Das Sylvester-Feuerwerk ist absolut keine CH-Tratition, obwohl seit Jahren gemacht ! (Übernommen von USA oder Russland ?!?) Es könnte ohne Feuerwerk viel gemacht werden - für die Luft, die Tiere und auch für den Geldbeutel !!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen