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Schweiz US-Anwälte lassen im Steuerstreit nicht locker

Die offizielle Seite der USA hat sich noch nicht zum Vorschlag von Eveline Widmer-Schlumpf geäussert. Vermutlich wartet man den Entscheid des Parlaments ab. Dennoch horchen einige Stellen jenseits des Atlantiks auf – namentlich Steueranwälte.

Legende: Video Reaktionen zum Steuerdeal in den USA abspielen. Laufzeit 1:50 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.05.2013.

Der Vorschlag des Bundesrates zur Lösung des Steuerstreits mit den USA hat dort verhaltene Reaktionen ausgelöst. Der vorgeschlagene Deal war zwar Thema in den US-Medien, machte aber kaum grosse Schlagzeilen.

Von offizieller Seite her gab es lediglich eine nüchterne Erklärung der Sprecherin des Aussenministeriums. Man begrüsse die Möglichkeit zu einem weiteren Dialog, hiess es da.

Am ehesten horchten die US-Steueranwälte auf. Für sie ist klar: Solange es keine Kundennamen gibt, ist diese Geschichte aus Sicht der USA nicht zu Ende.

3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Keller, Thurgau
    US-Steueranwälte = Ermittler der IRS = US-Steuerbehörde = jene, die die CH-Banken in den USA unter Druck setzen... Und jene Behörde will also mit diesem Abkommen/Versprechen den Fall nicht ruhen lassen...Was ist trauriger, das EWS - mal wieder glaubte und verkündete - eine Lösung zu haben, das es so offensichtlich war, das diese Lösung keine Lösung ist, oder das man selbst auf dem staatlichen Fernseher einfachste Zusammenhänge nicht aufzeigen will, da sonst Kritik an EWS aufkommen könnte?
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  • Kommentar von Elisabeth Mazzoleni, Locarno
    Wieso wischt die USA nicht vor den eigenen Türen? Der Staat Delaware ist das beste Beispiel dafür wie man Steuern hinterziehen kann. Wieso macht die Schweiz immer einen Bückling? Es ist ein richtiges Affentheater und nervt gewaltig.
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    1. Antwort von M. Keller, Thurgau
      In einer anderen Meldung wurde - meist von BKG-Abschaffungsbefürwortern - behauptet die CH hätte kein Druckmittel. Wir haben es doch; man müsste in Verhandlungen nur mal hinstehen und sagen "wir vermuten, das sehr viele Schweizer Privatpersonen und Unternehmen Delaware und Florida zum Steuerhinterziehen nutzen; die Abkommen gelten für beide Seiten, oder für keine"... Aber nein, das würde die Einsicht voraussetzen, das die CH nicht die einzige Steueroase auf der Welt ist...
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