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Valsertal Verletzter Wolf in Graubünden erlegt

  • Die Bündner Wildhut hat in der Nacht auf Sonntag im Valsertal einen Wolf erlegt.
  • Das männliche Tier wies eine starke Verletzung am Vorderbein auf.
  • Beim Wolf handelte es sich um einen älteren Rüden, wie das Amt für Jagd und Fischerei mitteilt.
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Aus dem Archiv: Der Wolf erhitzt die Gemüter im Kanton Graubünden
Aus Rundschau vom 26.08.2020.
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Das Tier wurde in den letzten Wochen mehrfach beobachtet. Wegen der Verletzung lahmte der Wolf und war geschwächt. Woher die Blessuren stammen, ist nicht bekannt.

Noch unklar ist, zu welchem Rudel das Tier gehörte. Eine genetische Untersuchung an der Universität Lausanne soll Aufschluss bringen. Für andere Untersuchungen wird der Kadaver an das Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin in Bern überführt.

Ein weiteres Wildtier schoss die Wildhut in der Bündner Herrschaft. Dort erlöste sie einen Biber von Verletzungen, die möglicherweise aus einem Revierkampf stammten. Das Nagetier sei so schwer verletzt gewesen, dass es keine Chance auf eine Heilung mehr gehabt habe, heisst es in der Mitteilung.

Regionaljournal Graubünden, 10.05.2021, 17:30 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Dino Rigoli  (Dino Rigoli)
    Warum bloss muss ein verletztes Wildtier erschossen werden? Warum kann man es nicht seinem Schicksal überlassen? Wer weiss schon, ob sich ein verletztes Tier nicht doch wieder erholt? Oder ist das nun die neuste Taktik, unerwünschte Wildtiere als verletzt zu bezeichnen, um sie zu eliminieren? Die Natur darf sich in diesem Land nicht mehr frei entfalten, sie wird nur noch stur verwaltet.
    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      Normalerweise bin ich dafür dass man sich nicht in das Leben von wilden Tieren einmischt. Aber ein verletztes Tier wird für gewöhnlich nur dann erschossen wenn seine Verletzungen es beim Weiterleben so stark behindern das ein Weiterleben nicht mehr wirklich gegeben ist. In meiner Nähe wurde mal ein Reh geschossen das mit gebrochenen Hinterbeinen unterwegs war. Es verletzte sich in einem Gitterrost. Ich bin ehrlich gesagt froh dass man das Reh so nicht weiterleben lies.
    2. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      @D.Rigoli
      Die Natur ist brutal und nicht romantisch! Etwas, das naturferne Menschen gerne übersehen ist die Tatsache, dass die Natur keine Schmerzmedi kennt, sondern nur den langsamen und erbärmlichen Todeskampf, den man in dieser Form eigentlich keinem Lebewesen wünscht. Das Leben in der Natur ist auch nicht schön, toll, abenteuerlich oder interessant, sondern ganz einfach ein Riesenkampfchrampf! In der Natur wird getötet, um zu überleben. Wer als Predator nicht mehr töten kann, verreckt!
  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Tellereisen von Walther Kauer wäre wieder mal zu lesen, damit findet man auch heraus wie diese Viecher bejagt wurden ... und wahrscheinlich werden!
    1. Antwort von Herbert Infanger  (HerbertEduard)
      Walter Kauer lesen lohnt sich immer!
  • Kommentar von Aldo brändli  (aldo)
    Ich wüsste gerne, wieviel diese genetischen Untersuchungen kosten und wozu diese gut sind. Der Wolf wird dadurch nicht wieder lebendig.
    1. Antwort von Mars Marth  (MLM)
      Vielleicht um mehr über die Rudelzugehörigkeit, genetik, evtl. Krankheiten usw. zu erfahren. Warum wird sonst ein Toter optuziert? Um vielleicht die Ursachen und weitere dinge zu erfahren.
    2. Antwort von Otto Schwarzenbach  (_)
      Eine genetische Untersuchung mit einer Gel-Elektrophorese der DNA kann jeder Gymnasiast oder Biologielaboranten-Lehrling durchführen, wenn eine kompetente Biologie-Lehrperson oder BerufsbildnerIn anwesend ist. Geschätzte Kosten: Unter 10 Franken plus Personalkosten. Man kann damit auch Verbrechen und Vaterschaften klären.
    3. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      So eine Untersuchung kann z.B. auch zeigen ob ein Nutztier wirklich von einem Wolf gerissen wurde oder ob es ein verwilderter Hund oder ein anderes Raubtier war.