Die wichtigen Neuheiten des 86. Genfer Autosalons
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Bild 1 von 9. Auf dem 86. Autosalon in Genf stellen Autohersteller vom 3. bis zum 13. März mehr als 120 Welt- und Europapremieren vor – etwa so viel wie im vergangenen Jahr. Mit gut 200 Ausstellern aus 30 Ländern haben sich jedoch weniger Firmen angemeldet als in früheren Jahren. Bildquelle: Keystone.
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Bild 2 von 9. Der weitgehend aus Karbon und Aluminium gefertigte Bugatti Chiron dürfte eine der Attraktionen der Messe werden. Seine Eckdaten: 16-Zylinder-Motor, acht Liter Hubraum und Allradantrieb. Günstig ist der Wagen aber nicht: 2,9 Millionen Euro will die VW-Tochter Bugatti dafür haben. Bildquelle: Keystone .
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Bild 3 von 9. Auch BMW lässt die Muskeln spielen: Die Münchner präsentieren in Genf den neuen 7er als Zwölfzylinder mit 660 PS, gut 300 Kilometern pro Stunde Spitzengeschwindigkeit und ebenfalls Allradantrieb. Bildquelle: Keystone .
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Bild 4 von 9. Mercedes schliesst eine Lücke im Modellprogramm seines C-Klasse-Cabriolets und zeigt eine Version von AMG mit sechs Zylindern, 367 PS und Allradantrieb. Bildquelle: Keystone .
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Bild 5 von 9. Maserati bringt einen ersten Geländewagen auf den Markt, den Levante. Der betont sportliche Ableger der Limousine Ghibli soll noch im Frühjahr in den Handel kommen. Bildquelle: Keystone .
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Bild 6 von 9. Bentley hat sein Flaggschiff Mulsanne (Bild) überarbeitet und zeigt als weitere Variante das Sportmodel Mulsanne Speed. Bildquelle: Bentley Mulsanne.
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Bild 7 von 9. Audi präsentiert seinen kleinsten SUV, den Q2. Eine fast coupéhafte Silhouette, grosse Lufteinlässe und der hoch angeordnete achteckige Grill prägen das Bild. Ein radargestütztes Notbremssystem ist serienmässig vorhanden. Der Gepäckraum fasst 405 Liter. Bildquelle: Keystone.
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Bild 8 von 9. Opel hat seinen Geländewagen Mokka mit neuem Design, mehr Ausstattung und einem weiteren Motor überarbeitet. Bildquelle: Keystone .
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Bild 9 von 9. VW zeigt am Genfer Autosalon den überarbeiteten Up. Bildquelle: Keystone .
Gegen Autos hat Bundesrat Alain Berset nichts. In seiner Rede zur Eröffnung des 86. Genfer Autosalons gab der Innenminister eine Art Überblick, wofür das Auto stehen kann. Von Geschichte, Kultur, Wissenschaft und industrieller Revolution bis hin zu Entdeckungen und Ferien: All dies habe zum heutigen «Homo automobilus» geführt.
Doch Berset nutzte den Anlass gleichzeitig, um gegen die sogenannte Milchkuh-Initiative ins Feld zu ziehen. Das kam nicht von Ungefähr: Zuvor hatte Maurice Turrettini, der Präsident des Autosalons, nämlich deren Vorteile gepriesen.
Abstimmung am 5. Juni
Die Verkehrs- und Transportpolitik sei eine «Suche nach dem Gleichgewicht», das mit der Volksinitiative aus dem Lot gerate, so Berset. Man müsse die verschiedenen Verkehrsarten nicht gegeneinander ausspielen. Mehrmals kam er dazu auf die angenommene Abstimmung zur zweiten Gotthardröhre zu sprechen. Dies sei ein gutes Beispiel für eine Ergänzung.
Die Milchkuh-Initiative will sämtliche Mineralölsteuer-Einnahmen vollständig wieder der Strasse zukommen lassen. Heute fliessen diese Einnahmen zur Hälfte in den Strassenverkehr und zur Hälfte in die allgemeine Bundeskasse. Die Initiative gelangt am 5. Juni 2016 zur Abstimmung.