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Verlagerungsziel verfehlt Fast eine Million Lastwagen pro Jahr durchqueren die Schweiz

Legende: Video Verlagerung auf die Schiene stockt abspielen. Laufzeit 1:37 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.12.2017.
  • Der alpenquerende Güterverkehr hat sich weiter von der Strasse auf die Schiene verlagert.
  • Von Sommer 2015 bis Sommer 2017 waren es 5,6 Prozent weniger Lastwagenfahrten als in den zwei Jahren davor. Das zeigt der neueste Verlagerungsbericht des Bundesrats.
  • Pro Jahr sind es noch 975'000 Fahrten gewesen. Das Verlagerungsziel von maximal 650'000 Fahrten bis Ende nächsten Jahres werde nicht erreicht, steht im Bericht.
  • Es sei aber durchaus realistisch, das Verlagerungsziel mit dem Abschluss des internationalen Ausbau-Projektes im Rahmen der Neat zu erreichen, so der Bundesrat.
  • Umweltschützer der Alpen-Initiative hatten sich eine schnellere Verlagerung erhofft.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Fast eine Million Lastwagen auf unseren Strassen pro Jahr, sind 700'000 zuviel. Wie hier schon angedeutet: Nur noch für die "Feinverteilung" Lastwagen eingesetzt, wäre das durchaus möglich. Und ohne diesen Produktionsunsinn von Waren inkl. Leerläufe, wo Produkte bis sie dann im Laden stehen, von EU Staat zu EU Staat gekarrt werden, nur damit möglichst viele Firmen davon profitieren können auch.
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  • Kommentar von H. Wach (H. Wach)
    Zur Erinnerung: In den 1990er Jahren belagerte die CH LKW-Lobby (mit der obskuren Person Michel Cripa inkl. Giezendanner & Co.) UND die europ. LKW-Lobby die EU-Kommissare in geheimen Konferenzen die EU-Zentrale um der CH-Regierung den alpenquerenden Güterverkehr auch mit LKW aufzuzwingen. Alt BR Leuenberger knickte ein: Statt 600-900 Fr. pro LKW erlaubte die EU nur ca. 300 Fr. Von Freiburg i. Br. bis Mailand haben die LKW-Fahrer Ruhepause u. können somit am Stück vom Norden in den Süden fahren.
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  • Kommentar von H. Wach (H. Wach)
    70-80% des glob. Güterverkehrs wird mit Containern abgewickelt. Von der Produktion zu den Verbrauchern per Schiff u. Bahn. Es wäre somit zwingend gewesen, dass die Verlagerung von der Schiene auf die Strasse per Container hätte vertraglich ausgehandelt werden müssen. Mit der Neat haben wir 4 statt 2 Schienenstränge. Nun ist der ökonomische, ökologische Blödsinn zwischen EU u. CH unumkehrbar. Denn LKW auf der Schiene brauchen 30-35% mehr el. Energie. Container müssen auf die Schiene, nicht LKW.
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