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Schweiz Verletzte und grosser Sachschaden bei Unfall mit Nostalgiezug

Am späten Samstagabend kam es bei Sihlbrugg (ZH) zu einer Kollision eines Nostalgiezugs mit einem Baustellenfahrzeug mit Bahnschotter. Mehrere Menschen wurden verletzt, aber keine schwer. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 500'000 Franken.

Beim Aufprall des Dampfzugs auf ein Baustellenfahrzeug im Bahnhof Sihlbrugg (ZH) ist ein Sachschaden in der Höhe von rund 500'000 Franken entstanden. Die Zugkollision habe sich am Samstagabend kurz nach 23 Uhr ereignet, erklärte der Sprecher der Kantonspolizei Zürich, Stefan Oberlin, SRF News am Unfallort.

Mehrere Fahrgäste verletzt

Ein Nostalgiezug, der sich auf der Fahrt Richtung Zürich befand, sei bei der Ausfahrt in Sihlbrugg mit einem Baufahrzeug kollidiert. Durch den Aufprall sprangen Räder des Dampfzugs aus dem Geleise. Zur Klärung der Unfallursache trafen noch in der Nacht Spezialisten der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle (SUST) in Sihlbrugg ein.

Legende: Video Unglück mit Nostalgiezug abspielen. Laufzeit 00:45 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 21.02.2016.

Für Polizei ein «Grossereignis»

Zum Zeitpunkt der Kollision war der Nostalgie-Zug mit über 50 Fahrgästen «gut besetzt», wie Oberlin weiter sagte. Der grösste Teil der Insassen sei unverletzt geblieben. Es habe aber 16 leicht verletzte Personen gegeben. Die Betroffenen seien hospitalisiert worden.

Zwei Personen wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht. Auch die Lokomotivführer befinden sich unter den Verletzten. Einige der Verletzten konnten das Spital aber am Sonntagvormittag bereits wieder verlassen, wie der Polizeisprecher weiter sagte.

Beim Unglück handelte es sich um ein «Grossereignis», betonte Oberlin. Darum waren die Rettungskräfte mit einem Grossaufgebot vor Ort. Es standen auch Ambulanzen aus mehreren Kantonen im Einsatz. Als Folge des Unfalls war die Zugstrecke zwischen Zug und Thalwil nur beschränkt befahrbar. Es kam zu Verspätungen von rund 20 Minuten.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Joos (Beat Joos)
    Lieber Herr Heim, der Zwischenfall hat sich auf den Nebengleisen des Bahnhofes ereignet. Sonst wäre vieleicht ein S-Bahn oder ein Schnellzug mit dem Bauwagen kollidiert.Zudem werden auch den Nostalgiefahrten die Weichen und Signale von der SBB gestellt.
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  • Kommentar von Urs Heim (Ursus)
    Nostalgievereinszüge haben nichts auf den Hauptverkehrsachsen verloren, das zeigt dieser Fall wieder mal.
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    1. Antwort von Ph. Greene (pgr)
      D.h. Sie wissen schon was die Ursache war? In dem Falle hätten aber auch Baustellenfahrzeuge da nichts zu suchen. Ich finde es unglaublich, solche pauschale Aussagen. Es gibt Sicherheitsvorschriften und wenn diese eingehalten werden gibts da nichts auszusetzen. Sonst müssten alle Oldtimer-Fahrzeuge auch von der Strasse und alle älteren Flugzeuge am Boden bleiben.
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    2. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Ph. Greene, als Nostalgiefan stehe ich voll hinter Ihrer Meinung. Aber ein Transportmittel haben Sie noch vergessen, aufzuzählen: Es sind die wunderschönen Dampfschiffe auf den Schweizer Seen, die dann auch aus dem Verkehr gezogen werden müssten, weil sie eventuell mit einem Nauen zusammenstoßen könnten. Wie schade das wäre! Hoch und noch lange sollen sie leben, die fahrenden und schwimmenden Denkmäler aus der guten alten Zeit.
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