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Vermittlung von Krankenkassen Bundesrat will ungebetene Verkaufsanrufe verbieten

Legende: Audio Santésuisse: «Das ist gut für die Prämienzahler» abspielen. Laufzeit 01:12 Minuten.
01:12 min, aus Heute um Vier vom 15.11.2018.
  • Ungebetene Verkaufsanrufe und übertriebene Provisionen für die Vermittlung von Krankenkassenpolicen sollen aufhören.
  • Der Bundesrat unterstützt eine Motion der Gesundheitskommission des Ständerats und will ein entsprechendes Gesetz ausarbeiten.

Die telefonische Kundenanwerbung soll mit einer allgemein verbindlichen Branchenlösung verboten werden. Zudem will der Bundesrat eine gründliche Ausbildung der Vermittler und schriftliche Beratungsprotokolle obligatorisch machen. Der Bundesrat ist bereit, einen entsprechenden Auftrag aus dem Parlament entgegenzunehmen. Er spricht sich für eine Motion der Gesundheitskommission des Ständerats aus. Sie fordert einheitliche Qualitätsstandards bei der Grund- und Zusatzversicherung.

Beim Branchenverband Santésuisse begrüsse man dieses Gesetz, sagt Kommunikationsleiter Matthias Müller: «Das entspricht in grossen Teilen der Branchenregelung, die wir schon hatten.» Es liefere allerdings noch mehr Verbindlichkeit. «Das ist gut für die Prämienzahler. Und deshalb ist das auch für uns eine gute Sache.» In der Grundversicherung sollen ausserdem einheitliche Regeln für Provisionen verankert werden, die verbindlich sind.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von urs bilger (urs bilger)
    ...Bundesrat will... der br sollte sich um wichtigere sachen kümmern und den VOLKSWILLEN vertreten.
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  • Kommentar von Paula Studer (Paula Studer)
    Meiner Meinung nach sollte überhaupt jegliche Werbung von Krankenkassen verboten werden. So könnten Millionen gespart und Prämien gesenkt werden. Da die Krankenkasse obligatorisch ist, soll mir jetzt keiner kommen und sagen, das sei gegen den freien Wettbewerb und Werbung müsse sein. Ich kann ja nicht wählen, ob ich versichert sein will oder nicht, ergo müsste der Staat da einen Riegel schieben können.
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  • Kommentar von Oliver Schaub (Oliver Schaub)
    Nach einer Kosten-Nutzen Analyse, werden die Lobbyisten in Bern festgestellt haben, dass der Zugewinn neuer Kundschaft die Lohnkosten der Telefonisten nicht mehr deckt.
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