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Viel zu tun für Feuerwerkshändler
Aus HeuteMorgen vom 29.07.2020.
abspielen. Laufzeit 01:33 Minuten.
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Vor dem Nationalfeiertag Private kaufen haufenweise Feuerwerk

Trotz – oder gerade wegen – den Absagen von offiziellen 1.-August-Feiern boomt der Verkauf von Feuerwerk.

Wenn die Schweiz am Samstag den Nationalfeiertag begeht, geschieht das vor allem im privaten Rahmen. Denn Gemeinden und Städte landesweit haben die offiziellen 1.-August-Feiern abgesagt.

Die grossen, traditionellen Feuerwerke in Basel, Bern, Biel oder Zürich finden nicht statt. Trotzdem dürfte es am Schweizer Nachthimmel nicht ruhig bleiben.

Viele Schweizer, viele Feuerwerke

Gabelstapler holen Paletten aus den Regalen, Arbeiter verpacken Feuerwerke in Kisten und machen sie versandbereit. Es ist ein reges Treiben in der grossen Lagerhalle im solothurnischen Walterswil.

Soviel zu tun gibt es so kurz vor dem Nationalfeiertag normalerweise nicht mehr. «Das sind alles Last-Minute-Nachbestellungen aufgrund der hohen Nachfrage», sagt Franklin Herz, Geschäftsführer der Firma Weco.

Feuerwerk auf dem Bielersee.
Legende: Daraus wird heuer nichts: Traditionelles Feuerwerk zum Nationalfeiertag in der Bieler Seebucht. Keystone

Die Firma beliefert alle grossen Detailhändler wie Coop, Lidl oder Aldi mit Feuerwerk. Mit Ausnahme der Migros. In diesem Jahr läuft das Geschäft sehr gut. Herz hat dafür eine einfache Erklärung: «Wir haben so viele Schweizer in der Schweiz wie noch nie, da die Leute in der Schweiz Ferien machen.»

Hauptkriterium: Das Wetter

Weil die Gemeinden auf ihre grossen Feuerwerke verzichten, dürften zudem mehr Leute privat eine Rakete oder einen Vulkan abfeuern. Auch wenn es noch zu früh ist, um genaue Zahlen zu nennen, rechnet Herz damit, dass seine Firma bis zu einem Drittel mehr Feuerwerk verkauft als in einem normalen Jahr.

Daran ändere auch die Diskussion um Umwelt- und Klimaschutz nichts. «Die Umweltdiskussion hat natürlich schon immer stattgefunden. Entweder man mag Feuerwerk, oder man mag es nicht», sagt der Weco-Geschäftsführer.

«Das ist aber nicht das Hauptkriterium für die Entwicklung des Umsatzes, sondern das Wetter.» Und das spielt den Feuerwerksverkäufern in diesem Jahr in die Hände. So dürfte es für sie bis zum Samstag, dem 1. August, noch viel zu tun geben.

SRF 4 News, Heute Morgen, 29. Juli 2020, 06:00 Uhr

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133 Kommentare

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  • Kommentar von Angela Nussbaumer  (Angela N.)
    Der Boden ist trocken. Zumindest hier in der Zentralschweiz. Ich gösse doch meinen Garten nicht, wenn dies nicht so wäre. Davon ausgehende nehme ich an, dies sei auch andernorts in der Natur so. Da noch Feuerwerk abzuschiessen, finde ich brandgefährlich.
    Persönlich nervt mich das Gekrache und Geböllere unsäglich. Mitten in Wohnquartieren wird das verflixte Zeugs abgefeuert. Irgendwie hat diesbezüglich alles längst ein vernünftiges Mass verloren, was mit unserem Nationalfeiertag zu tun hat.
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  • Kommentar von Hans-Peter Grüter  (HP Grueter)
    Es bleibt heiss und trocken. Verschiedene Kantone haben bereits reagiert.
    Was mach ich nun?
    Richtig, Silvester kommt ja auch noch!!
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  • Kommentar von Roland Schalbetter  (Milibord)
    Wenn schon die Gemeinden absagen , warum wird nicht einfach alles Verboten, den Tieren und der Umweld zuliebe. Es soll danach aber wirklich niemand jammern speziell unsere Umweltaktivisten nicht, wegen der schlechten Luft.
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    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Ich hoffe so sehr, dass die Gemeinden jegliches Abbrennen von Feuerwerkskörpern verbieten, Bei uns regnet es einfach nicht mehr, alles zieht unterhalb vorbei, wenn mal paar Tropfen kommen. Ich wohne westlich von Basel, in der Nähe der Franz. Grenze. Die Brandgefahr ist enorm, teilweise gibt es schon abgeerntete Felder und diese können enorm brennen. Wie es anderswo aussieht kann ich nicht beurteilen, da ich mich nur noch im Umkreis bewege.
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