Zum Inhalt springen

Header

Video
Neue Legislatur in Bern mit vielen neuen Gesichtern
Aus Tagesschau vom 01.12.2019.
abspielen
Inhalt

Vor der ersten Session Auf ins Abenteuer Bundeshaus

Am Montag beginnt die 51. Legislatur. Mit dabei sind 67 Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die ihre erste Session erleben werden. Wir haben zwei von ihnen begleitet.

Am Montag gilt es ernst. Um 14.30 beginnt für 67 Neulinge ihr neues Politleben. Dann wird die 51. Legislatur eröffnet. Mit dabei sind auch Mustafa Atıcı der SP Basel-Stadt und die Luzerner CVP-Politikerin Priska Wismer-Felder.

Ihr Leben steht gerade Kopf. Sie werden zurzeit überschwemmt von Lobbybriefen und müssen sich in die verschiedenen Themen der Geschäfte einlesen. Bevor sie in Bern politisieren dürfen, müssen sie letzte Vorbereitungen treffen, damit ihr «normales» Leben weiterhin reibungslos verläuft.

«Menschen mit Migrationshintergrund müssen in der Politik mitreden»

Weil es in Bern durchschnittlich zwei Grad kälter sei als in Basel, hat sich Mustafa Atıcı, eine neue Jacke gekauft – eine der ersten Amtshandlungen. Er freut sich auf die hitzigen Diskussionen im Nationalrat. Zurzeit kämpft er sich aber noch durch eine Menge Lobbybriefe: Alle wollen ihm gratulieren – nicht ohne Hintergedanken der Einflussnahme.

Video
Mustafa Atıcı: «Toll, dass wir jetzt auch viele Politiker mit Migrationshintergrund haben»
Aus News-Clip vom 01.12.2019.
abspielen

Atıcı nimmt dies ganz gelassen und meint, dass er sich auf jene Angebote konzentrieren werde, die ihn interessieren. Aber er wisse auch, dass es ein wichtiger Teil der politischen Arbeit sei, mit Fachleuten in Kontakt zu sein. Besonders gefreut habe ihn als Bildungspolitiker das Schreiben der Universität Basel.

Auch beim Thema Migration und Integration will er in Bern vorne mitmischen. Als zweiter Nationalrat mit kurdischer Abstammung – neben Sibel Arslan – ist es ihm wichtig in Bern die Anliegen aller Schweizerinnen und Schweizer zu vertreten, auch derjenigen mit Migrationshintergrund und oftmals ohne Stimmrecht. Er freut sich über die Entwicklung, dass es im Parlament mehr Diversität gibt: «Es ist eine Normalität im Alltag, dass wir viele Kinder und Arbeitskräfte mit Migrationshintergrund haben und es ist toll, dass wir jetzt auch viele Politiker mit Migrationshintergrund in Bern haben.»

«Mein Themenschwerpunkt: Umsetzung der Energiestrategie 2050»

Auch die CVP-Politikerin Priska Wismer-Felder ist für Bern gerüstet. Nach ihrem Amt als Luzerner Kantonsrätin zieht sie nun in den Nationalrat ein. Sie gibt zu, was viele lang gediente Politikerinnen und Politiker verschweigen: Es sei schwierig sich einen Überblick über diese Unmenge an Geschäften zu verschaffen.

Video
Priska Wismer-Felder: «Wenn man neu ist, muss man zuerst ankommen, schauen und dann vollen Einsatz»
Aus News-Clip vom 01.12.2019.
abspielen

Als Bäuerin ist für sie aber klar, dass ihre Kernthemen die Umsetzung der Energiestrategie 2050, Landwirtschaftspolitik aber auch Bildungsthemen beinhalten. Obwohl man sie als Vertreterin der Bäuerinnen ansehen kann, will Wismer-Felder auf alle Fälle Sachpolitik machen und sich nicht auf ein Thema beschränken.

Während der Session werden die Töchter von Priska Wismer-Felder die Hofarbeiten übernehmen. Ihre jüngste Tochter wird sie sogar bis ins Bundeshaus begleiten: Sie wurde als persönliche Mitarbeiterin der Neonationalrätin verpflichtet und hat so auch Zugang zum Bundeshaus. Es gilt also: Die Frauen der Familie Wismer-Felder unterstützen sich nicht nur im Stall, sondern auch unter der Bundeshauskuppel.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Benedikt Jorns  (Benedikt Jorns)
    Die Schweiz ist ein Land mit grosser politischer Stabilität. Unsere Lebenserwartung ist im internationalen Vergleich sehr hoch. Unsere ökonomische Entwicklung ist vielseitig und unsere Unternehmen sind gut vernetzt. Stark gefordert sind wir durch die rasche Veränderung unseres Umfelds. Manchmal müssen wir sogar in Bern "langsam pressiere". Hoffentlich kommen wir nie zu spät!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ernst Richener  (Schmutz Fink)
    Wie alle 4 Jahre,alter Wein in neuen Schläuchen!
    Und für die BürgerInnen,wird sich nur marginal etwas ändern,in den nächsten 4 Jahren!
    Bern ist und bleibt ein KZK(Kapialistischesches-Zentral-Komitee)!
    Mit seinen Unterorganisationen,den Parteien!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen