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Vorgaben nicht erfüllt Bund blockiert JU-52-Revision

  • Der Bund hat die Totalrevision der Oldtimerflieger Ju-52 blockiert.
  • Das Bundesamt für Zivilluftfahrt entzog den beiden Betrieben, die bisher die Maschinen reparierten und instand hielten, die Bewilligung dafür.
  • Die Anforderungen an einen zertifizierten Unterhaltsbetrieb würden derzeit nicht erfüllt, heisst es zur Begründung.
Legende: Video Aus dem Archiv: Derzeit gilt für die JU-52 auch ein Flugverbot abspielen. Laufzeit 02:26 Minuten.
Aus Tagesschau vom 20.11.2018.

An den drei nach dem Absturz vom vergangenen August verbliebenen Ju-52 dürfen bis auf weiteres weder durch Betriebe noch durch Einzelpersonen Wartungen durchgeführt werden. Dies berichtet die «Sonntagszeitung».

Im Rahmen regelmässiger Inspektionen habe das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL im Frühling bei der Ju-Air «drei tiefer gehende Kontrollen» durchgeführt. Wie das Amt mitteilte, haben die Experten dabei festgestellt, dass «die Anforderungen an einen zertifizierten Unterhaltsbetrieb nicht erfüllt sind». Die Zulassungen liefen auf die Ju-Air selbst und die Firma Naef Flugmotoren in Dübendorf.

Ju-Air-Sprecher Christian Gartmann erklärte der Zeitung, die Zulassungen seien «lediglich sistiert». Die Mängel würden nun behoben, damit das Amt die Sistierung aufhebe.

Flüge für Vereinsmitglieder ab 2021

Nach den Plänen der Ju-Air sollen die Maschinen 2021 wieder abheben. Nach dem Absturz einer Ju-52 beim Piz Segnas GR am 4. August 2018 mit 20 Todesopfern hatte das BAZL der Ju-Air die Genehmigung für kommerzielle Passagierflüge entzogen. Dafür erfüllten die Oldtimer die heutigen Sicherheitsanforderungen nicht mehr. Künftig darf die Ju-Air nur noch bezahlte Passagierflüge für Vereinsmitglieder anbieten.

Datenblatt zur JU 52
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25 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Ich bin zwar kein Aviatikesperte, doch gehe ich davon aus, dass man solche alten Flugzeuge nicht auf ewig in einem (fast schon) Linienbetrieb einsetzen kann. Irgendwann wird man erkennen müssen, dass sie nur noch im Museum weiterleben dürfen.
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  • Kommentar von Janusz Kaltenbacher  (anti_sozialist)
    Nach dem Absturz haben Piloten und Experten aus dem Umfeld dieses Fliegers behauptet, dass diese Kiste sehr gut gewartet werde. Nun stellt sich das Gegenteil heraus. Zuvor schon sehr viele entdeckte Mängel wie Korrosion, morsche Holzteile und Alterungsschädigungen an Treibstoff- und Ölschläuchen!!
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  • Kommentar von Max Wyss  (Pdfguru)
    Aus dem Artikel lässt sich nicht ableiten, welcher Art die Mängel sein sollen.

    Zertifizierung bedeutet normalerweise einfach Papierkrieg, und es ist sehr gut denkbar, dass irgendwelche Dokumente nicht vorliegen (der Begriff "Sistierung" lässt darauf hindeuten). Sobald diese Dokumente vorliegen kann die Zertifizierung wieder freigegeben werden.

    Bei Kontrollen werden häufig nicht-kritische Belange nicht jedesmal in der vollen Tiefe geprüft.
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