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Legende: Video Fanny Chollet – erste Schweizer Kampfjetpilotin abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 19.02.2019.
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Waadtländerin fliegt F/A-18 Die Schweiz hat ihre erste Kampfjet-Pilotin

  • Fanny Chollet ist die erste Kampfjet-Pilotin der Schweiz.
  • Die 28-jährige Waadtländerin hat ihre Ausbildung auf der F/A-18 abgeschlossen.
  • Die Schweizer Armee stellte die junge Frau auf dem Militärflugplatz Payerne (VD) den Medien vor.

Nach sechs Jahren Ausbildung hat Chollet offiziell die Zulassung erhalten, das Flaggschiff der Schweizer Luftwaffe zu steuern. Vor rund einem Jahr hatte sie mit der Schulung auf diesem Flugzeugtyp begonnen. Mitte März absolvierte sie ihren ersten Alleinflug. Begonnen hatte sie ihre Ausbildung auf den Turbopropellermaschinen Pilatus PC-7 und PC-21.

Damit Pilotinnen in der Schweizer Armee überhaupt in einem Cockpit einer F/A-18 sitzen dürfen, war eine Gesetzesänderung nötig. Vor 2004 war es Frauen nämlich nicht möglich, Kampfjetpilotin in der Luftwaffe zu werden. Alle bislang von der Schweizer Armee brevetierten Frauen sind ausser Chollet Helikopterpilotinnen.

In der Fliegerstaffel 18 in Payerne

Zur Fliegerei kam Chollet mit 17 Jahren im Rahmen der fliegerischen Vorschulung (Sphair), der Ausbildungsplattform der Schweizer Luftwaffe für Nachwuchspiloten. Die Luftwaffe muss jedes Jahr sechs neue Kampfjetpiloten und sechs neue Helikopterpiloten rekrutieren.

Den ersten Teil der Ausbildung absolvierte Chollet mit der zivilen Berufspilotenlizenz bei der Swiss Aviation Training (SAT, heute Lufthansa Aviation Training) und einem Bachelor in Aviation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur.

Die Grundausbildung zur Militärpilotin in der Pilotenschule schloss sie Ende 2017 mit dem Brevet ab. Die Berufsoffizierin im Range eines Oberleutnants ist seither Mitglied der Fliegerstaffel 18 auf der Basis Payerne.

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60 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric Weil  (Derrick)
    Ganz toll ... Meinen herzlichsten Glückwunsch. Endlich einmal auch positive News. Der nächste Kommandant der Fliegertruppen könnte doch auch einmal eine Frau sein, oder? Immerhin giubt schon eine Frau Brigadier. Warum nicht einmal eine Frau Korpskommandantin?
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  • Kommentar von Werner Boesiger  (P.Werner Boesiger)
    Herzliche Gratulation an "die Jeanne d' Arc" von 2019! Es braucht jetzt keine Philosophie für oder gegen das Militär, sondern einfach einmal ein "Hut ab" vor der besonderen Leistung. Möge die Jeanne d'Arc vom Himmel aus Sie beschützen.
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    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Herr Boesiger, Jeanne D'Arc ist ein gutes Bsp. was mit Frauen geschah, wenn sie etwas Anderes leben wollten als das Vorgesehene in einer von rohen Männerngewalt, extremen Angst und Unsicherheit geprägten Welt des 15. Jh. Als Frau, wünsche ich mir keine J.D'Arcs, die auf dem Scheiterhaufen landen. Heilig, gross wurden Frauen auffälligerweise nur dann, wenn sie ihre Selbst geopfert hatten und ganz sicher tot. Zum Glück gibt’s heute andere Vorbilder, den mutigen und klugen Vorfrauen sei gedankt.
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    2. Antwort von Werner Boesiger  (P.Werner Boesiger)
      @Antigone
      Eine Katharina von Siena, eine Brigitte von Schweden und viele andere waren gross, selbst Paepste hörten auf deren Rat und Sie sind eines friedlichen Todes gestorben. Und alle Männer die gross waren, hatten eine bemerkenswerte Mutter!
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  • Kommentar von Charles Dupond  (Egalite)
    Der ultimative Beweis, dass die geschlechtliche Diskriminierung der Maenner bei der Wehrpflicht endlich auf den Misthaufen der Geschichte gehoert….
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    1. Antwort von Manfred Lohnbauer  (Manfred Lohnbauer)
      Oberleutnant Collet ist eine grosse Ausnahme. Solange nur die Männer militärdienstpflichtig sind, gibt es faktisch eine geschlechtliche Diskriminierung! Die Männer sehen das zwar mehrheitlich nicht so.
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