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«Wir wollen mindestens konstruktiv mitdiskutieren»
Aus Echo der Zeit vom 09.11.2019.
abspielen. Laufzeit 04:39 Minuten.
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Wackelt die Zauberformel? GLP-Präsident: «Wir möchten eine moderne Konkordanz»

Nach dem Wahlerfolg vom 20. Oktober verlangen die Grünliberalen rasche Reformen. Ganz oben auf der Agenda steht eine viel ambitioniertere Klimapolitik, wie es an der Delegiertenversammlung am Samstag in Spiez hiess. Hier hat sich die Partei klar positioniert. Weniger klar ist die Strategie der GLP zu den bevorstehenden Bundesratswahlen. Parteipräsident Jürg Grossen nimmt Stellung.

Jürg Grossen

Jürg Grossen

Präsident Grünliberale

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Der Berner Elektroplaner und Unternehmer Jürg Grossen ist seit 2017 Präsident der Grünliberalen. Seit 2011 sitzt er für die Partei im Nationalrat.

SRF News: Gibt es nach den Bundesratswahlen vom 11. Dezember eine grüne Bundesrätin?

Jürg Grossen: Das kann man heute noch nicht mit Sicherheit sagen. Klar ist, dass nach diesen markanten Wählerverschiebungen eine neue Konkordanzformel zu diskutieren ist.

Die Mehrheit der Bevölkerung muss im Bundesrat vertreten sein. Heute sind über 30 Prozent nicht mehr vertreten.

Die Mehrheit der Bevölkerung muss im Bundesrat vertreten sein. Heute sind über 30 Prozent nicht mehr vertreten. Die CVP und die FDP haben ja bereits signalisiert, dass es Diskussionsbereitschaft gibt. Die Gespräche müssen aber noch geführt werden. Die Resultate können wir noch nicht vorwegnehmen.

Gegenwärtig herrscht im Bundesrat quasi ein Spagat zwischen Kontinuität und dem Wählerwillen. Wo sehen Sie sich in diesem Spagat?

Für uns ist klar wir wollen mindestens konstruktiv mitdiskutieren. Wir möchten eine moderne Konkordanz in der Schweiz haben. Bei einer Neubesetzung von ein bis zwei Sitzen würde die Stabilität im Bundesrat nicht komplett verloren gehen.

Schauen wir noch auf die nächste Legislatur: Die CVP, die BDP und die EVP positionieren sich neu gemeinsam, wo neben dieser neuen Fraktion ist der Platz der GLP?

Der Platz der GLP ist natürlich auch in der Mitte. Gemeinsam mit diesen anderen Mitteparteien können wir vieles machen, das ist das Gute an der neuen Zusammensetzung im Bundeshaus. Wir sind aber der etwas progressivere Flügel im Vergleich zu den anderen konservativen Parteien.

Das Gespräch führte Nina Gygax.

In der Mitte gibt es noch immer Unterschiede
Aus Tagesschau vom 09.11.2019.
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37 Kommentare

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  • Kommentar von Köbi Leu  (Köbi Löwe)
    @Jürg Grossen GLP; wetten dass, die „geläuterte“ FDP an ihren zwei BR-Mandaten hängt!?
    Tipp: Geht mit der New FDP eine Fraktion ein. Im NR wärt ihr so die stärkste Fraktion.
    Eure Abspaltung vor etwa 15 Jahren von den Grünen kam ja in ZH nicht von ungefähr. Ihr habt mit der New FDP viel Gemeinsames. Alles Weitere ergibt sich in naher Zukunft.
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  • Kommentar von L. Leuenberger  (L.L.)
    Die Grünen haben bis jetzt nur eins bewiesen: dass sie die Jugendlichen in den Städten mobilisieren können. In vielen Bereichen verteidigen sie die Einstellung: 1 Mio Flüchtlinge aufzunehmen, RA mit PFZ und dynamischer EU-Rechtsübernahme sofort unterschreiben. Wo sie alle diese Einwanderer aufnehmen wollen, wieviel Infrastruktur und Ressourcen braucht CH für diese irrsinnige Politik, das sollen die Grünen zuerst erläutern. Vorläufig zeigt sich nur, dass sie viel Geld brauchen. Abwarten.
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  • Kommentar von Willi Meier  (wm)
    Die Zusammensetzung des Nationalrats hat doch nichts, aber auch gar nichts mit der Zusammensetzung des Bundesrats zu tun. Die Zusammensetzung des Bundesrats hat langfristig etwas mit der Zusammensetzung sowohl des Nationalrats, als auch des Ständerats und der Kantonsparlamente zu tun. Von dem her sind alle Kommentare zu diesem Beitrag, und der Beitrag selbst fragwürdig.
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