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Ständeratswahlen in 3 Kantonen Die Grünen erobern fünf Sitze – Verliererin ist die SP

Die Kantone Aargau, Basel-Landschaft und Schwyz haben heute ihre Ständeräte bestimmt.

  • Drei Kantone haben heute ihre Ständevertretung neu bestimmt. Damit ist der Ständerat komplett. Die Grünen können ihre Vertretung gegenüber 2015 um vier Sitze auf fünf steigern.
  • Die zwei neuen Ständeräte für den Kanton Aargau heissen Thierry Burkart (FDP) und Hansjörg Knecht (SVP). Damit erobert die Aargauer SVP den SP-Sitz zurück.
  • In Baselland gewinnt die Grüne Maya Graf das Rennen.
  • Im Kanton Schwyz kann die CVP der SVP einen Ständeratssitz abnehmen. Neu vertritt Othmar Reichmuth den Kanton in Bern.

Mit der Wahl des Schwyzer CVP-Politikers Othmar Reichmuth in den Ständerat (CVP) holt sich die CVP ihren 13. Sitz in der kleinen Kammer. Damit kann die Partei ihre 13 vor vier Jahren eroberten Sitze halten.

Verliererin gegenüber den Wahlen 2015 ist die SP. Die Sozialdemokraten verlieren drei Sitze im Ständerat. Allerdings können die Grünen den Verlust auf der linken Seite wettmachen: Sie erhalten neu fünf Sitze.

Aargau: Linke verliert Ständeratssitz

Im Kanton Aargau sind die Nationalräte Thierry Burkart (FDP) und Hansjörg Knecht (SVP) im zweiten Anlauf neu in den Ständerat gewählt worden.

Keine Wahlchancen hatten die beiden Frauen von der CVP und den Grünen. Die SVP erobert den SP-Sitz zurück. Damit verliert die Linke ihren Ständeratssitz.

Baselland: Maya Graf holt den Sitz für die Grünen

Der Kanton Basel-Landschaft schickt mit Maya Graf (Grüne) erstmals eine Frau in den Ständerat. Sie erzielte in der Stichwahl 2093 Stimmen mehr als ihre Konkurrentin Daniela Schneeberger (FDP).

Somit wird Maya Graf, die dem Nationalrat seit 2001 angehört und diesen als erste Grüne 2012/2013 präsidierte, Nachfolgerin des Sozialdemokraten Claude Janiak.

Schwyz: SVP verliert einen Ständeratssitz

Die Schwyzer CVP kehrt nach achtjähriger Pause in den Ständerat zurück. Die Stimmberechtigten haben im zweiten Wahlgang Othmar Reichmuth (CVP) den Vorzug gegenüber Pirmin Schwander (SVP) gegeben. Reichmuth löst den zurücktretenden Peter Föhn ab.

Im ersten Wahlgang war bereits der Bisherige Alex Kuprecht (SVP) bestätigt worden.

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56 Kommentare

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  • Kommentar von T. H. Isaak  (cuibono)
    Die SP sollte sich mal überlegen, was schief läuft. Zu lange schon wurde sie von der Roten-Leder-Jäckli-Clique gesteuert. Die Leute wollen mehr "Paul Rechsteiner" und weniger Kultur-Cüpli-Sozis.
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    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @T. H. Isaak - die Sozis hätten mehr als genug "Paul Rechsteiner". Nur, diese auch kandidieren zu lassen gilt ja dann gleich als "Frauenfeindlich"....;-))
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Erfreulich finde ich, dass die Grünen zulegen konnten. -- Andererseits ist die CVP die Enttäuschung der Woche. Sie ist zwar frei, die Bundesratskandidatur Rytz nicht zu unterstützen. In der Fortsetzung aber befürchte ich, dass sie im Zweifelsfall bei Vorlagen v.s. der Grünen eher rechtsbürgerlich abstimmt. Wenn das stimmen würde, so würde sie sich nach rechts hin anbiedern. Damit und auch sonst ist sie daran, das "C" zu verlieren. Christlich ist mitfühlend mit Mitmenschen und der Natur.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es wird zum Teil moniert, dass die Grünen nur eine Ein-Thema-Politik betreiben. Aber es ist so, dass mit allem Geld, das oft so verehrt und gehätschelt wird (v.a. von Begüterten und Reichen und den entsprechenden Politikern, die ihre Macht auf Geld aufbauen) nicht gegen eine einigermassen gesunde Natur aufgewogen werden kann. Es ist ein Zeichen der Zeit, dass die Politik Umwelt- und Klimaschutzpolitik stark priorisiert. Wir haben doch die Natur gern und nachfolgende Generationen gern, oder?
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