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Zopfi: «Bisherigen-Bonus war nicht so gross»
Aus News-Clip vom 20.10.2019.
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Wahl in den Ständerat Frauenanteil im Stöckli dürfte sich erhöhen

  • Für eine Überraschung sorgt in Glarus Mathias Zopfi, der den bisherigen Werner Hösli (SVP) verdrängt.
  • In Neuenburg holt die Grüne Céline Varra den Sitz der SP. Auch in Genf und der Waadt sind die Grünen auf Siegeskurs.
  • In Zürich wird Daniel Jositsch (SP) wiedergewählt. In Basel-Stadt behauptet sich die SP.

Für die beiden grossen Überraschungen sorgten ein Grüner und eine Grüne: In Glarus drängte Mathias Zopfi den Bisherigen Werner Hösli (SVP) aus dem Amt. In Neuenburg schnappte sich die Grüne Céline Vara den bisher von der SP gehaltenen Sitz.

Gute Ausgangspositionen haben Grüne auch in den Genf und Waadt sowie in Bern und im Baselbiet. Dort sind die Wahlen allerdings noch nicht entschieden. Erst 24 der 46 neuen Ständerätinnen und Ständeräte waren bis Sonntagabend gewählt. Für 22 Sitze braucht es zweite Wahlgänge.

In Neuenburg schnappte sich die Grüne Céline Vara den bisher von der SP gehaltenen Sitz und sorgte ebenfalls für ein unerwartetes Ergebnis.

Reaktionen der SR-Wahl

Der Frauenanteil im Ständerat dürfte sich leicht erhöhen. Bisher gewählt sind zwar erst fünf Frauen. Es sind Céline Vara (Grüne/NE), die Urnerin Heidi Z’graggen (CVP), Eva Herzog (SP/BS), Elisabeth Baume-Schneider (CVP/JU) und Brigitte Häberli-Koller (CVP/TG), die als einzige der sechs Ständerätinnen zur Wiederwahl angetreten war.

Weitere Frauen könnten dazukommen

Wie viele weitere Ständerätinnen dazukommen, steht erst nach den zweiten Wahlgängen im November fest. Im Rennen ist etwa in Bern Regula Rytz (Grüne), und auch eine Wahl von Beatrice Simon (BDP) scheint nicht völlig ausgeschlossen.

Heidi Z’graggen schafft im dritten Anlauf den Sprung nach Bern: Das Urner Stimmvolk wählte die CVP-Regierungsrätin zur Nachfolgerin des abtretenden CVP-Ständerats Isidor Baumann. Auch Josef Dittli (FDP) schafft die Wiederwahl.

In Zürich wurde der bisherige Ständerat Daniel Jositsch problemlos wiedergewählt. Dahinter folgt Ruedi Noser (FDP). In Lauerstellung ist SVP-Nationalrat Roger Köppel. GLP-Nationalrätin Tiana Angelina Moser liegt klar hinter Marionna Schlatter (Grüne).

CVP bleibt stärkste Partei im Ständerat

In der Waadt schnitten im ersten Wahlgang die Grüne Adèle Thorens und Ada Mara (SP) am besten ab. Im Wallis könnte Marianne Maret (CVP) erste Ständerätin werden, und in Luzern könnte CVP-Nationalrätin Andrea Gmür den zurückgetretenen Konrad Graber beerben.

Die 24 bisher vergebenen Ständeratssitze verteilen sich wie folgt auf die Parteien: 8 für die CVP, 7 für die FDP, je 3 für SP und SVP und 2 für die Grünen. Wiedergewählt wurde auch der Parteilose Thomas Minder (SH), der in der SVP-Fraktion mitarbeitet.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Ich würde eher von einem grünen Wellchen reden. Den vorausgemedienten Tsunami sehe ich nicht so richtig.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Die zwei "SP Alphatiere" haben ihren Zenit längst überschritten, also abtreten und Tschüss!
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Da geschehen doch grössere Überraschungen. Das die SVP ihren bisherigen SR in GL verliert war nicht zu erwarten. Und auch im Kanton SZ droht der Verlust eines der beiden SR Sitze. Dafür könnte im Kanton AG einen zurückgewinnen im 2 Wahlgang. Aber auch im Kanton TI ist der SVP Kandidat gut gestartet. Es zeichnet sich aber ab das im SR die Grünen neu mit mindesten 2 neuen Mitglieder mehr repräsentiert werden. Wenn es sehr gut läuft könnten sie mit der SVP gleich Stark vertreten sein.
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