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Werner Hösli hat sich im Ständerat etabliert
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Ständeratswahlen Glarus Werner Hösli – der Parteitreue

Der Glarner SVP-Ständerat Werner Hösli tritt zu seiner zweiten Wiederwahl an. Das Glarner Duo hat sich etabliert.

Seit fünf Jahren vertritt SVP-Politiker Werner Hösli den Kanton Glarus in Bern. Seine politische Erfahrung sammelte er in der Gemeinde Haslen als Gemeinderat und Gemeindepräsident und während acht Jahren im Glarner Landrat. 2014 trat er sein Amt im Ständerat als Nachfolger von This Jenny an.

Werner Hösli

Werner Hösli

SVP-Ständerat Kanton Glarus

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  • Werner Hösli ist 59 Jahre alt.
  • Der gelernte Kaufmann ist heute Co-Geschäftsführer der Alters- und Pflegeheime Glarus Süd. Bis 2009 war er zwölf Jahre lang Betriebsleiter der Spinnerei Linthal AG, wo er heute noch als Verwaltungsrat tätig ist.
  • Hösli lebt in Haslen in der Gemeinde Glarus Süd zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn.
  • Als Freizeitaktivitäten nennt er Wandern, Langlauf oder auch Jagen.

Die Wiederwahl 2015 schaffte Werner Hösli problemlos, wenn auch nicht ganz so glanzvoll wie sein Amtskollege Thomas Hefti (FDP). In letzter Sekunde griff ihn ein Gegenkandidat an. Das kostete ihn Wählerstimmen.

Weitgehend auf Parteilinie

Werner Hösli setzt seine Schwerpunkte bei Verkehr, Tourismus und Berggebiet. Das entspricht auch seinem Einsitz in den Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen, für Umwelt, Raumplanung und Energie und in der Finanzkommission. So setzte er sich beispielsweise mit einer Motion für eine Lockerung beim Bauen ausserhalb der Bauzone ein.

Smartspider Wernder Hösli
Legende: Smartvote

Fast immer politisiert Hösli auf Parteilinie der SVP. So lehnt er beispielsweise die Gletscherinitiative ab. Aus seiner Sicht kann die Schweiz vor allem dank Innovationen etwas gegen den Klimawandel unternehmen.

Wir dürfen die Wirtschaft und das Gewerbe nicht zu sehr mit Vorschriften einschränken.
Autor: Werner HösliSVP-Ständerat Glarus

Vorgaben und Massnahmen gegen den Klimawandel müssten verhältnismässig sein, so Hösli. Die lokale Industrie dürfe nicht so eingeschränkt werden, dass sich die Schweiz selber kasteie.

Um die Gesundheitskosten wirklich zu senken, müssten die Bezüger ihre Ansprüche senken.
Autor: Werner HösliStänderat Glarus

Im Gesundheitswesen sieht er vor allem auch die Leistungsbezüger in der Pflicht. Sie müssten ihre hohen Ansprüche an das Gesundheitssystem senken, so könnten Gesundheitskosten markant gesenkt werden.

Vom umstrittenen Wahlplakat der SVP, welches die anderen Parteien als Würmer darstellt, distanziert sich Hösli scharf. Das sei nicht die Art der Glarner SVP. Er schätze seinen Ständeratskollegen Thomas Hefti (FDP) sehr und würde ihn bestimmt nicht mit einem Wurm vergleichen.

Die Wahlchancen

Die beiden bisherigen Glarner Ständeräte erhalten Konkurrenz vom Grünen Mathias Zopfi. Dieser spricht junge, linke Wähler und Wählerinnen an. Ob das im konservativen Kanton Glarus ausreicht, um den bürgerlichen Bisherigen gefährlich zu werden, bleibt abzuwarten.

Der Herausforderer greift nicht konkret einen Sitz an. Diese Kandidatur dürfte aber vermutlich vor allem Werner Hösli Stimmen kosten und ihn vielleicht sogar zu einem zweiten Wahlgang zwingen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Köbi Leu  (Köbi Löwe)
    Ach Werner Hösli; nur stramm auf der Parteilinie politisierend hält sie am „Leben“. Bei jeder anderen Partei wäre eine Wiederwahl nicht möglich. Als Verwaltungsrat der GKB hat WH Entscheide des ehemaligen „Forza Glaronia“ CEO sanktioniert. Der Kanton GL hat dafür zig Millionen einschiessen müssen. Ein echter Aufsichtsrat hätte dagegen protestiert und wäre zurück getreten. Das muss doch Folgen haben!
    Werner Hösli: Was nun?
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