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«Momentan ist es nur 12 bis 14 Grad warm.»
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 17.12.2020.
abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
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Wegen Corona geschlossen Wenn ein Luxushotel vorübergehend stillgelegt wird

Im Fünfsternehotel Victoria-Jungfrau in Interlaken herrscht seit Wochen gespenstische Leere.

Keine Gäste und kaum Personal. Das Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa hat seinen Betrieb am 1. November komplett runtergefahren. Es wären grössere Anlässe im Hotel angestanden. Mit der 15-Personen-Regel mussten alle abgesagt werden.

Der Direktor Peter Kämpfer ist nur noch mit Taschenlampe im Hotel unterwegs. «Es gibt Ecken, welche nicht beleuchtet sind. Wir haben die Fensterläden geschlossen, um Energie zu sparen.» Je nach Raum sei es noch zwölf bis vierzehn Grad warm, so Kämpfer.

Der Anblick der verlassenen Räume schmerzt den Direktor Peter Kämpfer: «Ein Hotel ist ein Ort, an dem man sich verwöhnen lässt. Im Moment ist das nicht möglich. Tristesse pur.»

Zeit für Rennovationen

Der grösste Teil der 180 Angestellten ist in Kurzarbeit. Aber zum Beispiel der Hausdienst arbeitet auf Hochtouren. «Jetzt können wir ungestört arbeiten», sagt Beat Wenger, Technikchef im Victoria-Jungfrau. «Wir machen jetzt Malerarbeiten oder andere grössere Renovationsarbeiten im Gästebereich», so Wenger.

Bis zur Wiedereröffnung am 26. Februar gebe es noch viel zu tun, sagt Direktor Kämpfer: «Ein Hotel ist wie der Eiffelturm. Ist man oben fertig mit Streichen, kann man unten wieder beginnen.»

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17. Dezember 2020, 06:32 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es ist verwerflich, dass sich Reiche so produzieren können in diesen „Luxuspalästen“. Sie trifft die Coronakrise kaum. Es sind 2020 etliche von diesen Reichen noch reicher geworden, ohne selber entsprechendes dafür geleistet zu haben, während viele in finanzielle Not gerieten, obwohl sie sich arbeitsam ins Zeug legten oder legen wollten. Das, was von seiten solch Vermögender kommt, die im Luxus baden, ist Diebstahl am gewöhnlichen Bürger. Dagegen müsste die nichtreiche Mehrheit aufstehen.
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    1. Antwort von Dieter Zanz  (BottomFragger)
      Die Reichen haben mich dieses Jahr nicht ärmer gemacht. Das hat die Regierung ganz alleine gemacht.
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  • Kommentar von Bruno Schiltknecht  (Bruno Schiltknecht)
    Ich denke, die Welt wird durch die Corona-Massnahmen nur noch verrückter, widersprüchlicher und ungerechter. Und sollte die Pandemie einmal überstanden sein, wird es wenige Gewinner aber viele Verlierer geben.
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    1. Antwort von Felix Raschle  (Der Unglückliche)
      Darum legen sich unsere Milliardäre und die anderen Corona-Gewinner zurück und geniessen ihre Grosszügigkeit gegenüber der Brosamen sammelnden Masse. -:)
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    2. Antwort von André Piquerez  (Nemesis1988)
      Ich glaube auch dass es so ist. Diese Tendenz hat sich in den letzten paar Jahrzehnten verstärkt. Und was auffällt ist, dass dies gar nicht gross kritisiert wird. Es wird einfach so hingenommen, dass Google z.B. immer mächtiger wird und immer mehr Monopole hat oder die Pharma, und niemand kann anscheinend etwas gegen dieses Wirtschaftssystem ausrichten. Es wird sogar glorifiziert. Man redet selten kritisch gegenüber der Wirtschaft. Dabei ist sie es, die diese krasse Ungleichheit schafft.
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    3. Antwort von Nico Stäger  (Nico Stäger)
      Das WEF zeigt die Lösung auf, das wird wohl kommen, wenn man sieht wer dort alles mit dabei ist. Merry xmas.
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  • Kommentar von Roland Raphael  (Roland Raphael)
    Ein Opfer unter Tausenden! Die willkürlichen Verordnungen machen es möglich, nachdem ausgerechnet die Hotelerie und Gastronomie die Sicherheitsmassnahmen mit viel Aufwand bestens umgesetzt haben.
    2,7% sei der Anteil an die generelle Ansteckungsgefahr in diesen Betrieben! Sorry, aber da geht es nicht mehr um Sicherheit, sondern bringt nur noch Zermürbung und wirtschaftliches-und soziales Leid.
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    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Dieses Hotel hat sehr stark auf Arabische Touristen gesetzt. Meinen Sie jetzt wirklich, dass diese jetzt ins Hotel kommen würden?
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    2. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      Die, oder die Chinesen werden das Hotel kaufen, wenn es am Boden ist! Es ist nicht das einzige Hotel an guter Lage, dass in ausländischen Besitz übergehen wird. In normalen Jahren finden Sie auch in Wengen Hotels, in denen nur noch Chinesen arbeiten, die aber immerhin, wenigstens die im Restaurant, noch englisch sprechen.
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    3. Antwort von Nico Stäger  (Nico Stäger)
      Richtige Theorie aber schlechtes Beispiel. Das Victoria lebt seit Jahren von den arabischen Gästen.
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