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Keine Selbstbedienung am Frühstücksbuffet
Aus Espresso vom 03.06.2020.
abspielen. Laufzeit 03:27 Minuten.
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Wegen Coronavirus Keine Selbstbedienung am Frühstücksbuffet

Für viele ist es der Höhepunkt des Hotelaufenthalts: Das Frühstückbuffet. Doch aktuell verzichten viele Hotels darauf.

Schweren Herzens musste Patrick Hauser das beliebte Frühstücksbuffet abbauen lassen. Hauser ist Mitinhaber des Fünfsterne-Hotels Schweizerhof in Luzern und im Vorstand des Verbandes Hotellerie Suisse: «Wir bringen nun den Gästen einfach ein Mini-Buffet auf einer vierstöckigen Etagère an den Tisch. Je nach Geschmack hat es Rauchlauchs, Käse oder Schinken darauf», erzählt Hauser. Zudem könnten die Gäste à la carte Rührei, Spiegelei oder Omeletten bestellen.

Schutzkonzept sieht bediente Buffets vor

Der Grund für den Buffet-Verzicht ist das Schutzkonzept des Verbandes Hotellerie Suisse. Dieses schreibt vor, dass bei Selbstbedienungs-Buffets jeder Gast neues Schöpfbesteck erhält oder dass das Personal das Essen schöpft. Damit will man verhindern, dass ein Gast mit Coronavirus über das Schöpfbesteck andere Gäste anstecken könnte.

Für Hauser kam ein bedientes Buffet aus Kostengründen nicht in Frage. Die Gäste hätten aber bisher positiv aufs Mini-Buffet reagiert, sagt Hauser. Er weiss aber von anderen Hotels, die nun bediente Frühstücksbuffets anbieten würden.

Trotzdem hofft Hauser, dass er schon bald wieder das beliebte Frühstücksbuffet in Selbstbedienung anbieten kann. Wann genau, ist aber noch offen.

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Espresso, 03.06.20, 08:13 Uhr

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Rutz  (Roi72)
    Wer Buffet möchte, bekommt das im Ibis in Delémont. Die kennen dort kein Schutzkonzept.
  • Kommentar von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
    Weiss jemand von einem Fall, wo eine Schmierinfektion mit diesem Virus nachgewiesen ist? Ich kann mich lediglich an Streecks Studie erinnern, wo in Haushalten mit mehreren Infizierten auf sämtlichen Oberflächen, Türklinken etc. kein einziges aktives Virus gefunden wurde. Die Vorsicht scheint von Erfahrungen im Umgang mit der Grippe zu stammen und kann ja im Privaten nicht schaden, aber als Wirt oder sonstwie finanziell Betroffener würde ich es schon genauer wissen wollen. Weiss jemand Bescheid?
    1. Antwort von Martin Egger  (Martin Egger)
      Das ist eine berechtigte Frage. Denn wenn Schmierinfektionen häufig wären, würde das Contact Tracing kaum Sinn machen.