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Roche plant in Basel einen dritten Turm
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 14.10.2020.
abspielen. Laufzeit 03:01 Minuten.
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Weitere Ausbaupläne Basel: Roche will noch höher hinaus

  • Der Basler Pharmakonzern Roche plant am Rhein einen dritten Turm.
  • Dieser soll mit maximal 220 Metern noch höher werden als die beiden bisherigen Türme.
  • Im Jahr 2023 werden am Standort in Kleinbasel alte Gebäude abgerissen, die durch den neuen Turm ersetzt werden sollen.

Schon heute prägen die beiden markanten Roche-Türme das Basler Stadtbild. Turm Nummer 2 ist zwar noch im Bau, überragt seinen kleineren Bruder aber bereits. Nun soll ein dritter Turm folgen, wie Roche heute bekannt gab. Bislang war die Idee, dort drei kleinere Hochhäuser zu bauen.

Es handle sich zwar noch um eine Vision, wie Standortleiter Jürg Erismann an einer Medienkonferenz betonte. Dennoch liegen bereits Visualisierungen vor. Darauf ist zu sehen, dass der dritte Bau ähnlich wie die ersten beiden Türme aussehen soll. Für die Gestaltung wären ebenfalls die Basler Architekten Herzog & de Meuron verantwortlich.

Die Pläne seien ein Bekenntnis zum Standort Basel und zur Schweiz, sagte Erismann an der Medienkonferenz. Er betonte auch, dass Roche trotz Corona weiterhin auf Büroarbeit setze und diese nur bedingt durch Home-Office ersetzt werden könne. «Wir sind fest davon überzeugt, dass Innovation insbesondere im persönlichen Austausch entsteht. Deshalb werden wir sehr attraktive Büroarbeitsplätze im Herzen der Stadt zur Verfügung stellen.»

Türme vergleich
Legende: Von den sechs höchsten Häusern der Schweiz stehen drei in der Stadt Basel und drei im Kanton Zürich. Mit rund 220 Metern wäre der dritte Roche-Turm am höchsten. SRF

Gleichzeitig mit dem Bau neuer Gebäude will Roche das Gebiet am Rhein aufwerten und einen Teil der neuen Grünfläche der Bevölkerung zugänglich machen. Heute ist nur ein schmaler Weg zwischen Rhein und Roche-Areal für Fussgänger und Velofahrer passierbar, dies will Roche nun ändern.

Kaum Widerstand gegen Türme

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Die Pharmakonzerne Roche und Novartis gehören in Basel zu den wichtigsten Arbeitgebern und Steuerzahlern. Schon in der Vergangenheit hat sich deshalb in der Bevölkerung nur wenig Widerstand gegen Ausbaupläne der Pharmariesen gebildet. Auch in der Politik waren zuletzt die Pläne für den zweiten Roche-Turm unumstritten. Die Bedenken, Roche oder Novartis könnten wegziehen, sind schlicht zu gross. Lediglich einzelne Anwohnerinnen und Anwohner wehrten sich und erhielten von Roche teilweise finanzielle Entschädigungen.

Wann Roche mit dem Bau des neuen Turms beginnen will, ist noch offen. Mit dem Abriss der bestehenden und in die Jahre gekommenen Gebäude auf dem sogenannten Südareal will Roche 2023 beginnen.

Regionaljournal Basel, 12:03 Uhr ;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Jörg Marty  (Zuckerli)
    Ganz grosser Respekt zum Mut in der heutigen Zeit einen weiteren toller Bau zu verwirklichen und wie ich erkennen kann ist die Umgebung offen für alle Menschen.
    @ Roche weiter so!
  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    @tleu möchten sie, dass Roche nach F abwandern soll?
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Peter König: Macht Roche so oder so! Roche produziert global diversifiziert in denjenigen Ländern, wo die Arbeitskräfte den Anforderungen genügen. Die zusätzlichen Arbeitsplätze werden ja sowieso durch Ausländer besetzt, da es dafür gar nicht mehr genügend Basler gibt. Also soll Roche die Büros doch gleich dorthin stellen, wo die Arbeitskräfte wohnen. Das reduziert die täglichen Grenzgängerströme, das französische Nachbargebiet wird reicher und kann sich auch mal den Ausgang in Basel leisten.
  • Kommentar von Benjamin Knie  (Bennel)
    Zu unrecht verdientes Geld first dann weitere Prunkbauten einleiten. Der Coronatest der entweder nur positiv oder negativ anzeigen kann bringt dem Unternehmen ganz gewaltig Millionen wenn nicht gar Milliarden ein. Der Herstellungspreis von den in China produzierten Tests wird ca. auf CHF 0.80 geschätzt. Die in Massenware produzierten Stäbchen wurden einst für über 100 CHF gehandelt. Ich spreche hier von Wucherpreisen die im politischen Kontext geschützt und gerechtfertigt werden aber nicht sind.
    1. Antwort von Marc Herzer  (mahe)
      Sie argumentieren, als wäre das Geschäftsmodell von Roche lediglich auf Coronatests basiert. Hören Sie auf, verallgemeinerte Stumpfsinnsaussagen zu tätigen. Sie könnten auch froh sein, dass es Unternehmen wie Roche gibt, welche jährlich 13 Mia. in F&E investieren und damit Personen ermöglichen, von bisher unheilbaren Krankheiten befreit zu werden. Auf jeden Fall wären Sie dankbar, wenn Sie davon betroffen wären. Aber das wäre ja mit individuellen Erfahrungen und Empathie verknüpft...