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Corona-Krise: WEF auf Sommer 2021 verschoben
Aus Schweiz aktuell vom 26.08.2020.
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Weltwirtschaftsforum in Davos WEF wird wegen der Pandemie verschoben

  • Das Weltwirtschaftsforum WEF findet im kommenden Januar wegen der Corona-Pandemie nicht statt.
  • Das WEF 2021 soll stattdessen im Frühsommer stattfinden. Dies teilt das Weltwirtschaftsforum mit.
  • Wegen der aktuellen Corona-Situation in der Schweiz und weltweit sei es nicht möglich, das WEF im Januar sicher durchzuführen, heisst es in einer Mitteilung des Veranstalters.
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Aus dem Archiv: Sommaruga liest WEF-Eliten Klima-Leviten
Aus Tagesschau vom 21.01.2020.
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Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, heisst es in der Mitteilung weiter. Denn es bestehe eine dringende Notwendigkeit, dass weltweit führende Unternehmen «einen gemeinsamen Erholungspfad» für die Zeit nach der Corona-Krise entwerfen. «Experten meinen jedoch, dass wir dies im Januar nicht sicher tun können», wie das WEF mit Sitz in Cologny bei Genf weiter mitteilt.

Online statt in Davos

Das Treffen, zu dem jedes Jahr jeweils mehr als 3000 Teilnehmer anreisen, war 2021 vom 26. bis 29. Januar geplant. In dieser Zeit ist nun lediglich noch ein stark abgeschwächtes Online-Format vorgesehen. In der Woche vom 25. Januar an würden «Davoser Dialoge» digital einberufen, «in denen wichtige globale Führungskräfte ihre Ansichten zum Zustand der Welt im Jahr 2021 austauschen werden», heisst es.

WEF 2022 wieder in Davos

Mit Verständnis, aber auch mit Bedauern nahm die Bündner Regierung vom Entscheid des WEF Kenntnis. Dass sich WEF-Gründer Klaus Schwab und sein Team zur Absage entschieden hätten, sei in Anbetracht der offenen Entwicklung der Corona-Krise absolut nachvollziehbar, hiess es in einer Mitteilung.

Bedauerlich sei die Absage des Anlasses einerseits wegen der volkswirtschaftlichen Einbussen für Davos und Graubünden, anderseits aber auch wegen der politischen Bedeutung für die Landespolitik. Laut Regierungsangaben betonten die WEF-Verantwortlichen, dass sie das Jahrestreffen 2022 wieder durchführen und am Standort Davos festhalten wollten.

An der viertägigen Tagung im Alpenort Davos nehmen jedes Jahr Dutzende Staats- und Regierungschef sowie zahlreiche Top-Manager und ranghohe Vertreter der Gesellschaft teil. Konkrete Entscheidungen werden zwar selten getroffen, allerdings loben viele Entscheidungsträger den «Geist von Davos» wegen zahlreicher, intimer Treffen auf engem Raum als Ausgangspunkt für bi- und multilaterale Abkommen.

SRF 4 News 26.8.2020 16 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Zuckermann  (azu)
    Das WEF ist seit der 2020 Ausgabe nur noch ein Lacher. Da trafen sich die Mächtigen der Weltwirtschaft ende Januar, und auf einer Liste mit den grössten Wirtschaftlichen Risiken(wird alle Jahre vom WEF erstellt) suchte man die "Risiken einer Pandemie" irgendwo auf den hintersten Plätzen, zu einem Zeitpunkt wo China schon ganze Städte abriegelte. Massiv Fahrlässig! Ein Monat später rieben sich dann alle die Augen. Übrigens, unter den Top 3 der gelisteten Risiken war: Politische Regulierungen!
  • Kommentar von Jeanôt Cohen  (Jeanot)
    Das tut gut, mal eine positive und Vernuftige Nachricht. Ab jetzt hat die Pandemie doch noch etwas positives.
  • Kommentar von Richard Limahcer  (Limi)
    Der "Reset" muss noch etwas warten.