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Wende bei Organspende Widerspruchslösung bei Organspende auf der Zielgeraden

  • Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) spricht sich für den indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Organspende fördern – Leben retten» aus.
  • Damit ist die sogenannte erweiterte Widerspruchslösung einen Schritt weitergekommen.
  • Wer keine Organe spenden will, soll dies künftig festhalten müssen.
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Aus dem Archiv: Systemwechsel bei der Organspende
Aus 10 vor 10 vom 05.05.2021.
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Mit 9 zu 3 Stimmen bei einer Enthaltung hat die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) dem indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Organspende fördern – Leben retten» weiteren Aufwind beschert. Die Vorlage hatte der Bundesrat vorgelegt. Im Sommer nahm der Nationalrat die Änderungen an. Das teilten die Parlamentsdienste mit.

Mit dem deutlichen Stimmenverhältnis in der SGK-S steht dem Paradigmenwechsel bei der Organspende nicht mehr viel im Weg. Der Ständerat wird in der Herbstsession zur erweiterten Widerspruchslösung Stellung nehmen.

Diese soll die Diskrepanz zwischen der allgemein hohen Unterstützung der Organspende und der tatsächlichen Spendequote verringern. Unter der geltenden Zustimmungslösung ist es trotz Informationskampagnen nicht gelungen, genügend Organspender zu finden, obschon sich in Umfragen eine Mehrheit der Bevölkerung grundsätzlich für die Organspende ausgesprochen hatte.

Spenderegister nicht automatisch bei Swisstransplant

In den Details beantragt die Ständeratskommission nur eine Änderung gegenüber dem Beschluss des Nationalrats: Mit 7 zu 5 Stimmen bei einer Enthaltung will sie das Führen eines Organ- und Gewebespenderegisters nicht gleich von Gesetzes wegen an die nationale Zuteilungsstelle Swisstransplant übertragen. Die SGK-S möchte diese Frage noch vertieft prüfen können.

SRF News, 10.08.2021, 17 Uhr;

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53 Kommentare

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  • Kommentar von Tina Chan  (Tina X)
    bei einer organspende ist der spender NICHT tod, höchstens hirntod (die definition spaltet sogar wissenschaftler und ärzte). die ausschlachtung passiert unter narkose. ob dafür oder dagegen, sich genau zu informieren lohnt sich!!
  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Wenn mein Herz aufhört zu schlagen und meine Hirnströme null sind, möchte ich nicht wieder reanimiert werden. Dann bin ich tot. Was von mir übrig bleibt, wird verbrannt und als Asche in der Erde vergraben. Für mich ist es deshalb unerheblich, ob zuvor noch etwas entnommen und einem anderen Menschen zum Ueberleben verhilft. Das Problem dürfte viel mehr bei den Angehörigen liegen, die sich mit diesem Gedanken vielleicht schwer tun.
    1. Antwort von Monika Mitulla  (momi)
      Zu diesem Zeitpunkt ist es bereits zu spät für eine Organentnahme.
  • Kommentar von Christoph Stadler  (stachri)
    Eigentlich habe ich noch eine indifferente Einstellung zur Organspende. Da ich mich aber nicht fremdbestimmen lassen möchte, bleibt mir nichts anderes übrig als Widerspruch einzulegen, falls dieses Gesetz so angenommen wird.