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Schlüsselübergabe im Finanzdepartement
Aus News-Clip vom 23.12.2015.
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Schweiz Widmer-Schlumpf übergibt Ueli Maurer das Finanzdepartement

Einige Schlüssel, darunter der für die Bundeskasse und das Buch «Geld und Geist» von Jeremias Gotthelf. Mit der Schlüsselübergabe hat die abtretende Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ihr Departement an Ueli Maurer weitergegeben. Die Wege der politischen Feinde trennen sich gütlich.

Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe hat die abtretende Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf das eidgenössische Finanzdepartement an Ueli Maurer übergeben.

Bei einer kurzen symbolischen Amtsübergabe händigte Widmer-Schlumpf einen ersten Schlüssel an Maurer aus: Für den Zutritt zum Bernerhof, dem Sitz des Finanzdepartements, und damit dem künftigen Büro des Finanzministers. Ein zweiter Schlüssel verschaffe Zutritt zu den einzelnen Ämtern und ein dritter zu den Finanzen.

Ueli Maurer hält die Schlüssel in der Hand und Widmer-Schlumpf übergibt ihm das Gotthelf-Buch.
Legende: «Geistreich und mittellos» ist so wenig wünschenswert wie «steinreich und geistlos», meint Eveline Widmer-Schlumpf. Keystone

Geistreicher Umgang mit Geld

Gleichzeitig überreichte Widmer-Schlumpf Maurer das Gotthelf-Buch «Geld und Geist», auf dass er sich stets bewusst sei, dass «geistreich und mittellos» ebenso wenig wünschenswert sei wie «steinreich und geistlos». Gefragt sei ein Mittelweg, sagte Widmer-Schlumpf, ein möglichst geistreicher Umgang mit dem Geld, das zur Verfügung stehe.

Den vierten Schlüssel schliesslich bezeichnete sie als «Schlüssel zu den Herzen der Amtsdirektoren». Deren Vertrauen müsse man sich erarbeiten, doch das sei matchentscheidend. Die Amtsdirektoren seien der Sache verpflichtet, kritisch, konstruktiv und absolut loyal.

Departement auf Kurs

Zuletzt überreichte Widmer-Schlumpf Maurer ein goldenes Hufeisen als Glücksbringer und wünschte ihm viel Freude als Finanzminister. Das Departement sei sehr gut aufgestellt, sagte sie, die Prozesse seien optimiert, das Team funktioniere.

Widmer-Schlumpf sprach auch eine Warnung aus: Der Detaillierungsgrad der Geschäftsplanung werde ihn möglicherweise im ersten Moment erschrecken. In Finanzdepartement müsse man aber stets genau wissen, wo welches Geschäft stehe.

Maurer bedankte sich und liess sich anschliessend die wichtigsten Mitarbeitenden vorstellen. Am Nachmittag wird er das Verteidigungsdepartement an seinen Nachfolger und Parteikollegen Guy Parmelin übergeben.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler  (parteilos!!)
    Angesprochen auf seine Niederlage mit dem Gripen antwortet der Maurer Ueli: «Habe ich geerbt!» Dieses Beispiel zeigt, dass der SVP-ler ein schlechter Verlierer ist & im Grunde genommen auch charakterlich eher bedenklich handelt.Wer so aus seinem Amt scheidet, wird auch in der neuen Aufgabe alle Schuld auf die Vorgängerin schieben! Bedenklicher Politiker! Wir werden mit Maurer als Finanzminister noch böse erwachen. Wie mit der Armee! Selbstgefällige Lobhudelei ist das Kerngeschäft dieser SVP-ler!
    1. Antwort von F Selvä  (Liberal)
      "Habe ich geerbt!» Dieses Beispiel zeigt, dass der SVP-ler ein schlechter Verlierer ist & im Grunde genommen auch charakterlich eher bedenklich handelt." Oh Herr Maurer hat nur Fakten gesagt. Wo schiebt er anderen die Schuld zu. Aber Danke für Ihre klaren Worte. Frau Sommaruga verlor 3 wichtige Abstimmungen. Sie gab jedes Mal anderen Schuld (SVP oder dem Volk) statt bei sich die Fehler zu suchen. Wie man dies beurteilen kann, zeigen Sie sehr schön auf.
  • Kommentar von Ursula Schüpbach  (Artio)
    Ich hab die Schnauze voll, immer wieder zugemüllt zu werden von Bundesrats-Personen, die eigene Kinder "haben". Danke Parmelin und Sommaruga und Leuthard, dass Ihr manche endlich in Ruhe lässt mit solchen Geschichten.
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Ich werde Eveline Widmer-Schlumpf vermissen. Fr. E. Schlumpf hat ihr Amt über Jahre seriös, gerecht und hoch-intelligent geführt, war nie nur einfach dem BS hörig, sondern eine grosse Persönlichkeit mit starkem Willen und Auftreten. Leider wird es nun im BS weitergehen - mit liebevoller Kollegialität. Keine Persönlichkeiten mehr, keinen Mut der einzelnen Bundesräte. Nur wichtig: Kollegialität - das reicht nicht für uns CH-Bürger.