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BAG warnt vor steigenden Fallzahlen
Aus Tagesschau vom 16.03.2021.
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Wieder steigende Fallzahlen Rollt schon die dritte Welle auf die Schweiz zu?

  • In der Schweiz steigen die Fallzahlen wieder stetig an. Stark auf dem Vormarsch sind Varianten des Covid-19-Virus.
  • Von den mutierten Varianten sind bisher 16'495 Fälle entdeckt worden. 4950 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 189 die südafrikanische (B.1.351) und sechs die brasilianische (P.1). 11'350 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

«Die Fallzahlen steigen weiter, die Entwicklung ist äusserst unsicher, und es stellt sich die Frage, ob die Schweiz an der Schwelle zu einer dritten Welle steht», sagte Patrick Mathys, Leiter der Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Die Reproduktionszahl sei derzeit bei 1.13. Damit sei davon auszugehen, dass sich die Fallzahlen in etwa alle vier Wochen verdoppeln würden. Nur in drei Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein liege der R-Wert unter 1.

Die Virus-Mutationen seien dominant in der Schweiz, 80 Prozent der Neuinfektionen gingen auf sie zurück. Im Vordergrund stehe die britische Variante, etwas seltener die südafrikanische. Mit einer der zwei brasilianischen Varianten sei es nur vereinzelt zu Ansteckungen gekommen.

Impfen, Abstand, Masken und Händewaschen

Bei den Todesfällen und Hospitalisierungen sei leider kein weiterer Rückgang zu beobachten. Allerdings bestehe bei den über 64-jährigen keine Übersterblichkeit. Zuvor war dies 15 Wochen lang der Fall gewesen.

Die Lage sei fragil, sagte Mathys weiter. In Österreich und Italien nähmen die Ansteckungen stark zu. Die Impfungen seien ein Schlüsselfaktor für die weitere Entwicklung der Pandemie. Ab Mai würden deutlich mehr Impfungen durchgeführt. In der Schweiz seien aktuell 4.57 Menschen auf 100 Einwohner geimpft.

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Mathys (BAG) über das Maskentragen als Massnahme
Aus News-Clip vom 16.03.2021.
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Zur Teststrategie sagte der BAG-Experte: «Wir wollen Ansteckungen rasch erkennen und Ansteckungsketten unterbrechen.» Die geringe Anzahl der geimpften Personen zwischen 50 bis 60 Jahren sowie die neuen Virus-Mutationen könnten zur Belastung für das Gesundheitssystem werden. «Das wollen wir auf jeden Fall verhindern. Deshalb gelten die Grundregeln weiterhin: Abstand halten, Masken tragen und Hände waschen.»

SRF 4 News, 16.03.202; 15:00 Uhr;

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78 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Kathriner  (Rolf093)
    Ja wir sind jetzt gerade in der 3 welle
    Versäumisse anoch
    Konnte man sehen kommen
  • Kommentar von Mattias Derungs  (Mattias Cristian Derungs)
    Testen, testen, testen sowie Impf-Empfehlungen sind ja gut und recht, doch wie will unser Parlament und der BR das umsetzen? Was ist mit all den Randständigen in unserer Gesellschaft? Gemäss Bundesstatistik sind etwa 155'000 Personen von Armut betroffen (Stand: 2019), auf Grund von Zahlen der "Kultur Legi" (Caritas) ist diese Zahl noch um ein vielfaches höher, nämlich inzwischen ca. 735'000 d.h. bald gegen 10% der Schweizer Bevölkerung (Arbeitslose, Ausgesteuerte, Obdachlose etc.)!
    1. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Die Tests und Impfung kann sich jeder leisten, weil sie gratis sind.
    2. Antwort von Mattias Derungs  (Mattias Cristian Derungs)
      Herr Meuri, in meiner Frage geht es in 1.Linie nicht darum, ob man sich einen Test (PCR- bzw. Schnelltest) oder eine Impfung leisten kann! Nein, wie erreicht man überhaupt diese Menschen? Sie nehmen i.d.R. gar nicht mehr am öffentlichen Leben teil, sie gehen keiner geregelten Arbeit nach, sie können sich nebst dem Notwendigsten zum Leben auch nichts mehr leisten und ziehen sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück! (kein Vereins- u. Kulturleben, geschweige denn Ferien etc.)
  • Kommentar von Herbert Dietrichstein  (Herbert D)
    Wir müssrn einfach noch durchhalten. Bis 27.6. Und hat es dann noch immer mehr als 1 positiven Test, dann machen wir LD bis Weihnachten.