Zum Inhalt springen

Header

Audio
Stefanini-Stiftung steckt 1 Milliarde Franken in verlotterte Häuser
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 26.01.2021.
abspielen. Laufzeit 05:55 Minuten.
Inhalt

Winterthurer Immobilien-Erbe Stefanini-Stiftung steckt eine Milliarde in Lotter-Liegenschaften

Die Stefanini-Stiftung in Winterthur will für eine Milliarde Franken über 2100 Wohnungen sanieren.

  • Grund für die Sanierung sind die teuren Unterhaltskosten.
  • Die Mieten sollen günstig bleiben, verspricht die Winterthurer Stiftung.
  • Der Immobilienhändler Bruno Stefanini, der 2018 starb, hatte im grossen Stil Häuser gekauft und dann verlottern lassen.

Günstige Wohnungen an bester Lage: Alleine in der Winterthurer Altstadt besitzt die Stefanini-Stiftung 50 Liegenschaften. Allerdings liess der Immobilienhändler und Kunstsammler Bruno Stefanini viele der Häuser herunterkommen.

Bis zu seinem Tod 2018 lebte er sehr zurückgezogen. Stefanini besass ein Immobilien-Imperium und eine riesige Kunstsammlung mit über 80'000 Objekten. Er kümmerte sich aber nicht gross um den Unterhalt der Kunst und der Liegenschaften.

Mieten sollen nicht erheblich steigen

Das soll sich nun ändern. Die Tochter Bettina Stefanini, welche die Stiftung heute führt, steckt mittelfristig eine Milliarde Franken in die Renovation der Lotter-Liegenschaften mit rund 2100 Wohnungen. Auch Neubauten sind geplant, wie die Zeitschrift Beobachter berichtet.

Trotz der Investitionen sollen keine Luxuswohnungen entstehen und auch die Mieten sollen nicht erheblich steigen. Auch Menschen mit kleinem Portemonnaie sollen weiterhin in den Wohnungen leben können. Das versichert Bettina Stefanini auf Anfrage von SRF. Der Unterhalt sei aber immer teurer geworden, darum müsse man jetzt etwas machen.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 26.01.21, 12:03 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christophe Bühler  ((Bühli))
    Eine langfristig gute Nachricht; Sanierungen, wenn diese Energiesparend sind, dürften im Endeffekt nicht nur Mietern, sondern auch der Umwelt zugute kommen.
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Der Name "Stefanini", ist in Winterthur und Umgebung betreffend Immobilien-Geschäften bekannt, berüchtigt....
  • Kommentar von Heinz Büchi  (HEBUE)
    Ich hatte vor Jahren eine Wohnung von Stefanini gemietet. Nach dem Auszug musste ich bis vor Gericht gehen, um die zuviel bezahlten Nebenkosten zu erhalten. (Betreibung eingereicht). Gemäss Gericht bei Weitem nicht der einzige Fall.
    Auf der anderen Seite hat er aber auch Ambulanzfahrzeuge dem KSW „gespendet“.
    Alles hat zwei Seiten: behalten wir die Positive in Erinnerung.