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Delegiertenversammlung CVP «Wir wollen Sachpolitik zugunsten des Mittelstands»

Legende: Video «CVP positioniert sich auch im internationalen Kontext» abspielen. Laufzeit 1:08 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 28.01.2017.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die CVP fasste die Ja-Parole zur erleichterten Einbürgerung der Dritten Generation.
  • Auch bei der Energiestrategie 2050 sprach sich die Partei für die Ja-Parole aus.
  • Bundesrätin Doris Leuthard und Präsident Gerhard Pfister sehen die Partei als verlässlichen Wert in Zeiten des Umbruchs und des aufkommenden Populismus.

Für CVP-Präsident Gerhard Pfister hat es seine Partei 2016 geschafft, das Profil zu schärfen. Die Partei sei «auf Kurs». Das sagte er in seiner Rede an der Delegiertenversammlung. So habe die Partei bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative «eine klare Linie hatte» gehabt.

Auch bei der Altersvorsorge sei die CVP auf Kurs. Sie sei die einzige bürgerliche Partei, welche die Altersvorsorge sichere. FDP und SVP hingegen hätten ungerechte, unsoziale und unvernünftige Vorschläge gemacht und änderten ihre Positionen in jeder Session.

Zeit der Umbrüche

Bundesrätin Doris Leuthard erklärte, in der heutigen Zeit der Umbrüche könne es eine Chance für die CVP sein, eine Partei der Mitte und des Konsenses zu sein. Für die CVP gelte es deshalb, weiter eine «zielführende, konsequente Sachpolitik» zugunsten des Mittelstands zu betreiben.

Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Globalisierung, Digitalisierung – das alles lässt sich nicht mit lockeren Sprüchen oder mit dem parteipolitischen Zweihänder lösen.
Autor: Doris LeuthardBundesrätin

Zwischen den beiden Reden fassten die Delegierten deutliche Ja-Parolen für die erleichterte Einbürgerung von Ausländern der dritten Generation und für die Energiestrategie 2050. Über die Einbürgerungs-Vorlage stimmt das Volk am 12. Februar ab, die Energiestrategie-Vorlage gelangt im Mai an die Urne.

19 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Was sie noch nicht gemerkt hat ist, dass gerade diese populistische Politik von der Mittelschicht unterstützt wird. Auch die CVP drückt am Hebel, um den Besitz des Mittelstandes auf ganz oben +ganz unten zu verteilen respektive womit man die Oberen + die Untersten kaufen kann. Jedem Populisten stehen die Haare zu Berge, wenn man ihm dauernd befielt, was + wen er zu unterstützen hat. Der Mittelstand ist noch mit gesundem Menschenverstand versehen, und will selber entscheiden wo er sich einsetzt.
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  • Kommentar von Marlies Artho (marlies artho)
    Leider ist der Mittelstand schon lange am serbeln, nur merken die Politiker dies sehr späht. Denn der Mittelstand bezahlt bis heute noch, nach unten für Sozialhilfe, nach oben mit höheren Steuern und abgaben K.K. Versicherungen usw. Mittelstand/Populismus diese Schlagwörter, nützen leider nichts, wenn man nicht bereit ist miteinander Lösungen zu finden und das hinhören von Problemen ignoriert.Zu lange wird alles schön geredet,dies könnte eventuell der Grund für den sogenannten Populismus sein.
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  • Kommentar von Edi Steinlin (stoni)
    Wir sind in der Schweiz schon fast an dem Punkt angelangt, bei dem es keine Rolle mehr spielt, ob jemand seine Altersversorgung gesichert hat oder nicht. Hat man es nicht, bekommt man steuerfreie Ergänzungsleistungen, Krankenkassenverbilligung, bezahlt keine SRG-Gebühren usw. Hat man eine normale Rente ist es nicht sicher, ob man mehr Geld zur Verfügung hat. Wer sorgt sich um den Mittelstand, die CVP ?
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    1. Antwort von M. Roe (M. Roe)
      Steinlin: Das ist nicht nur fast so: Wenn ich die AHV bekomme und etwas Erspartes habe, geht es mir schlechter als dem der nur die AHV bekommt. Denn ihm werden unter anderem Mietzins, Krankenkassenprämien massiv gemindert und oben drauf kann er gratis zum Arzt und zum Zahnarzt. In Zahlen ausgedrück heisst das, ich habe Fr. 3500.-- pro Monat zur Verfügung, der "nur AHV-Bezüger" bekommt mit den Ergänzungsleistungen auch ca so viel, dazu muss er nie Arzt oder Zahnarztrechnungen usw. bezahlen.
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