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WM-Bilanz von Fedpol Grössere Zwischenfälle blieben in Russland aus

Legende: Audio Keine besonderen Vorkommnisse mit Schweizer Fans, bilanziert Fedpol abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
01:38 min, aus HeuteMorgen vom 14.07.2018.
  • Mit einer fünfköpfigen Delegation war das Bundesamt für Polizei Fedpol bei der Fussball-WM in Russland vertreten.
  • Zur positiven Bilanz der Polizisten gehört, dass keine grösseren Zwischenfälle registriert werden mussten.
  • Einzig das Spiel gegen Serbien war für die Schweizer Sicherheitskräfte offenbar eine Herausforderung.

Mit dem Spiel Frankreich gegen Kroatien geht morgen die Fussball-WM in Russland zu Ende. Damit das vierwöchige Fussballfest möglichst friedlich ablaufen konnte, schickte jedes Land Szenekenner und Sicherheits-Fachleute vor Ort, zu den eigenen Fans und zu den russischen Behörden.

Besondere Herausforderung: Spiel gegen Serbien

Die Schweiz war mit einer fünfköpfigen Delegation des Fedpol in Russland und zieht ein positives Fazit. Pöbeleien, Diebstähle, kleinere Tätlichkeiten – keine grösseren Zwischenfälle – so bilanziert das Bundesamt für Polizei Fedpol den Einsatz seiner Fünfer-Delegation an der WM in Russland.

Besonders aufgeheizt war die Stimmung vor und während des Spiels gegen Serbien, das als Risiko-Spiel eingeschätzt worden war. Fedpol-Sprecherin Lulzana Musliu erklärt: «Im Vorfeld wurden zahlreiche politische und nationalistische Fahnen und auch T-Shirts beschlagnahmt auf serbischer Seite. Es gab wiederholt Provokationen, aber es gab keine gewalttätigen Auseinandersetzungen. Auch weil das Polizeiaufgebot massiv war.»

Vielfältige Aufgaben

Die fünfköpfige Polizei-Delegation aus der Schweiz hat sich aufgeteilt – zwei Szenekenner und eine russisch-sprechende Fedpol-Mitarbeiterin haben die Schweizer Fans zu den Spielen begleitet, zwei weitere Polizisten waren in Moskau im polizeilichen Koordinationszentrum, wo sie Informationen teilten – etwa über problematische Fans.

Der Andrang war allerdings deutlich kleiner als an der Europa-Meisterschaft in Frankreich vor zwei Jahren: besuchten damals bis zu 13'000 Schweizer Fans ein Spiel, waren es nun an der WM nur zwischen 1300 und 3500 Fans.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Benad (kreanga)
    Die „Welt“-Journalistin Kathrin Spoerr hat in einem Artikel Deutschlands „Hybris“ gegenüber Russland kritisiert und die Darstellung des Gastgebers der Fußball-WM in deutschen Medien durch den Kakao gezogen.„Zuletzt amüsierte mich der Bericht eines Kollegen, der beobachtet hat, dass die Russen während der WM das Lachen gelernt hätten. Sieh an, die Wilden können lachen“.Ich hoffe nur die Journalistin darf ihren Job nach der WM behalten,denn dies ist ja gerade eine "Nestbeschmutzung"....
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  • Kommentar von Thomas Lauber (Executive Yachtreisen)
    Sagen wir doch einfach, Russland hat die WM gut/sehr gut organisiert.
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  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    Ein Vorschlag: in Zukunft alle unsere Hoch-Risiko-Spiele in Russland durchführen, und schon gibt es keine Probleme mehr durch gefährliche Feuerwerkskörper, und keine Schlägereien und keinen Vandalismus mehr durch Hooligans. Jedenfalls hat man während der ganzen WM nichts dergleichen gehört und gesehen. Die russischen Sicherheitsorgane haben das offensichtlich im Griff, im Unterschied zu den unsrigen, welche durch täterfreundliche Gesetze nie richtig durchgreifen können.
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