- Aus einem Geldtransporter sind im vergangenen Juli bei Thunstetten BE mehr als 4.5 Millionen Franken gestohlen worden.
- Der Fall war noch nicht bekannt. Vom Geld fehlt jede Spur.
- Bekannt wurde der Fall, weil ein geständiger Täter aus der Untersuchungshaft entlassen werden wollte. Das Bundesgericht hat das aber abgelehnt, wegen Verdunkelungsgefahr.
- Geplant wurde die Aktion im Kanton Solothurn. Das Geld wurde in den Kanton Luzern gefahren.
Die 4.5 Millionen Franken wurden am 1. Juli aus einem Geldtransporter gestohlen. Der Geld-Klau war offenbar keine schwierige Sache. Der Chauffeur des Geldtransporters hat nämlich mitgeholfen.
Ein anderer, geständiger Täter soll mitgeholfen haben, die Beute in ein anderes Fahrzeug umzuladen und zu einer Garage nach Rickenbach LU zu transportieren. Vorbereitet wurde der Coup im Kanton Solothurn, deshalb ermittelt die Solothurner Staatsanwaltschaft.
Sieben Personen sitzen in Untersuchungshaft. Gegen weitere wird ermittelt. Einer sitzt in Tschechien in Haft. Er soll die Millionen entgegengenommen haben. Über die Auslieferung dieses Mannes wurde gemäss Bundesgericht noch nicht entschieden. Die 4,5 Millionen Franken sind verschwunden.