Zum Inhalt springen

Header

Audio
Geldtransporter leergeräumt: Die Solothurner Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem Raub gegen über sieben Personen.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 06.12.2019.
abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Inhalt

Wo ist das Geld? 4.5 Millionen Franken aus Geldtransporter gestohlen

  • Aus einem Geldtransporter sind im vergangenen Juli bei Thunstetten BE mehr als 4.5 Millionen Franken gestohlen worden.
  • Der Fall war noch nicht bekannt. Vom Geld fehlt jede Spur.
  • Bekannt wurde der Fall, weil ein geständiger Täter aus der Untersuchungshaft entlassen werden wollte. Das Bundesgericht hat das aber abgelehnt, wegen Verdunkelungsgefahr.
  • Geplant wurde die Aktion im Kanton Solothurn. Das Geld wurde in den Kanton Luzern gefahren.

Raubüberfälle auf Geldtransporter

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen
Raubüberfälle auf Geldtransporter
  • Im Kanton Waadt kommt es seit Monaten immer wieder zu bewaffneten Raubüberfällen auf Geldtransporter.
  • Zuletzt wurde am 2. Dezember in der Nähe von Daillens VD ein Geldtransporter überfallen.
  • Am vergangenen 23. August kam es in La Sarraz VD zu einem bewaffneten Raubüberfall auf zwei Geldtransporter. Mehr als zehn Täter sollen beteiligt gewesen sein.
  • Bereits Ende Juni hatte es in Mont-sur-Lausanne VD einen Überfall auf einen gepanzerten Lieferwagen gegeben. Ein Jahr zuvor war es am selben Ort ebenfalls zu einem Überfall gekommen.
  • Im April 2018 war der Lausanner Vorort Le Mont Schauplatz eines Überfalls auf ein Fahrzeug derselben Transportfirma. Die Täter hielten die Chauffeure mit gezückten Kalaschnikows in Schach.

Die 4.5 Millionen Franken wurden am 1. Juli aus einem Geldtransporter gestohlen. Der Geld-Klau war offenbar keine schwierige Sache. Der Chauffeur des Geldtransporters hat nämlich mitgeholfen.

Geld
Legende: Keystone

Ein anderer, geständiger Täter soll mitgeholfen haben, die Beute in ein anderes Fahrzeug umzuladen und zu einer Garage nach Rickenbach LU zu transportieren. Vorbereitet wurde der Coup im Kanton Solothurn, deshalb ermittelt die Solothurner Staatsanwaltschaft.

Sieben Personen sitzen in Untersuchungshaft. Gegen weitere wird ermittelt. Einer sitzt in Tschechien in Haft. Er soll die Millionen entgegengenommen haben. Über die Auslieferung dieses Mannes wurde gemäss Bundesgericht noch nicht entschieden. Die 4,5 Millionen Franken sind verschwunden.

Untersuchungen gegen mehrere Verdächtige

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen

Die Solothurner Staatsanwaltschaft führt betreffend Diebstahl gegen insgesamt sechs namentlich bekannte Personen sowie gegen unbekannte Täterschaft eine Strafuntersuchung. Derzeit befinden sich drei Personen in Haft, wie der Medienbeauftragte Jan Lindenpütz der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mitteilte.

Wegen der Weitergabe des gestohlenen Geldes führe die Staatsanwaltschaft gegen mehrere Personen ein Verfahren wegen Hehlerei. Vier Personen befänden sich derzeit in Haft. Die Untersuchungen seien hängig.

Aus ermittlungstaktischen Gründen seien derzeit keine weiteren Auskünfte möglich, hält die Staatsanwaltschaft fest. Für sämtliche beschuldigte Personen gelte die Unschuldsvermutung.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.