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Zahlen des Bundes Weniger Babys, mehr Scheidungen

Die Trends der vergangenen Jahre setzen sich fort: Die Geburtenrate in der Schweiz sinkt und immer weniger heiraten.

In der Schweiz sind letztes Jahr weniger Babys auf die Welt gekommen. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Geburten um 4.4 Prozent.

Insgesamt wurden knapp 84'000 Kinder geboren, wie provisorische Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. Das Durchschnittsalter der Mutter stieg erneut, nämlich auf 31.1 Jahre.

Nahezu jedes fünfte Kind kommt nicht ehelich auf die Welt. 2018 wurden 22'600 aussereheliche Geburten gezählt, im Jahr 2019 waren es 21'900. Dies entspricht einem Rückgang von 3.2 Prozent. Die Zahl der Vaterschaftsanerkennungen belief sich auf 21'500 Fälle. Das sind 1.8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Video
Aus dem Archiv: Willst du einmal heiraten?
Aus Unzipped vom 23.02.2020.
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Immer weniger geben sich das Ja-Wort

Wie das BFS weiter bekannt gab, wurden letztes Jahr so wenige neue Ehen geschlossen wie seit Jahren nicht mehr. Insgesamt 38'200 Mal haben sich Paare in der Schweiz das Ja-Wort gegeben – das sind über 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Und so wenige wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

Auch bei den gleichgeschlechtlichen Paaren entschieden sich letztes Jahr weniger Menschen für eine eingetragene Partnerschaft.

Die Zahl der Scheidungen nahm hingegen zu – um 0.4 Prozent. Vor allem, weil es bei ausländischen Paaren mehr Scheidungen gab. Rund 40 Prozent der Ehen dürften gemäss Statistik eines Tages mit einer Scheidung enden.

SRF 4 News, 24.02.2020, 10.00 Uhr; srf/schj; kurn

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
    Die Entwicklung der Zahlen bei Heiraten und Geburten ist teilweise der Demographie geschuldet. Die Babyboomerinnen befinden sich im Stadium des Klimakteriums, und die Basis für Heiraten und Geburten wurde zunehmend kleiner. Bezieht man diese Dinge in die Betrachtung mit ein, relativiert sich die Dramatik der absoluten Zahlen. Es ist zu hoffen, dass die Demographie auch in den Diskussionen um die Altersvorsorge vermehrt ihren Niederschlag findet.
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  • Kommentar von Lukas Baer  (lsbr)
    Was ich interessant fände zu wissen ist, wie viele der geschiedenen Ehen, sich das erste Mal scheiden lassen.
    Tja, mit so wenig Kindern schneiden wir uns ins eigene Fleisch, auch AHV mässig.
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Lukas Baer Besten Dank für Ihren Hinweis. Die ausführlichen Zahlen der natürlichen Bevölkerungsbewegung sind unter diesem link (https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home.assetdetail.11887808.html) zu finden.
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  • Kommentar von Lesek Hottowy  (Lhot)
    Und da gibt es immer noch Leute, die von Überbevölkerung reden. Die Schweizer sind auf dem besten Weg auszusterben.
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    1. Antwort von Samuel Müller  (Samuel Müller)
      Keine Angst. In den meisten weniger zivilisierten Ländern ohne Altersvorsorge wird munter weiter produziert und wir haben ja eh viel zu viel zu essen und die kommen ja dann gerne her und stopfen das Geburten-Loch sowie das in ihrem Magen. Mit ihrer hohen Bildung erweitern sie erst noch sehr positiv unsere Kultur und bringen vieles was uns fehlt.
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