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Die Initianten ziehen ihr Anliegen zurück
Aus 10vor10 vom 01.11.2019.
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Zu wenig Unterschriften Aus für Kesb-Initiative

  • Die Kesb-Initiative wird nicht eingereicht.
  • Rund 96'000 Unterschriften haben die Initianten gesammelt, darunter viele ungültige.
  • Das ist zu wenig: Nötig gewesen wären 100'000 gültige Unterschriften bis zum 15. November.

Initiant und SVP-Nationalrat Pirmin Schwander sagt in der Sendung «10vor10», er habe die Lage falsch eingeschätzt, als er annahm, die Unterschriftensammlung sei quasi ein Selbstläufer. Nun hofft Schwander auf Korrekturen durch den Bundesrat und das Parlament.

So hat der Bundesrat 2017 eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die Verbesserungen im Kindes- und Erwachsenenschutz vorschlagen soll. Resultate werden im ersten Halbjahr 2020 erwartet.

Weitere Vorstösse hängig

Angenommen wird, dass Private mehr Gewicht erhalten sollen, wenn es um die Frage einer Beistandschaft geht. Heute setzen die Behörden je nach Region unterschiedlich häufig Private und Berufsbeistände ein.

Auch im Parlament sind Vorstösse hängig, die private Hilfe stärken sollen – der Bundesrat hat einige davon positiv beantwortet. Die Vorstösse gehen jedoch nicht so weit wie die Volksinitiative, welche die Kesb mehr oder weniger ausgeschaltet hätte zugunsten von Familienangehörigen.

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31 Kommentare

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  • Kommentar von H. Pfister  (HPfister)
    Erstaunlich wenn gerade die Linken die KESB blind untersützten. Bei den Sozialdetektiven monierten sie die Beschattung, Überwachung und weil es reiche wenn der Nachbar einem meldet. Bei der KESB läuft es genau so. Da kann sich jeder bei der KESB melden. Und automatisch geht dann eine 3 Montatige Abklärung los. Wo SozialarbeiterInnen im Auftrag der KESB die Wohnung durchleuchten. Da wird auf jede Kleinigkeit geschaut.Die Kinder müssen zu Einzelgesprächen. Das ist Uerwachung im schlimmsten Ausmass
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  • Kommentar von H. Pfister  (HPfister)
    Entschuldigung Luca Salerno ich sehe dies anders. Es muss eine Behörde wie die KESB geben. Weil es wirklich ernste Fälle gibt. Aber die Kesb in der heutigen Form ist nicht tragbar. Das können Sie jeden Betroffenenen Fragen. Da kommen junge Sozialarbeiter im Auftrag der KESB und sie durchleuten alles in Deinem Leben. Da wird die ganze Wohnung und die sozialen und finanziellen Verhältnisse auseinandergenommen. Als Betroffene hat meine keine Rechte. Nein man darf nicht alle Leute schikanieren
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Eine schweizweite Unterstützung durch eine "KESB", ist absolut Sinn machend, notwendig. Es gibt sehr viele Unterstützungs-Notwendigkeiten in der Bevölkerung von jung is alt. Allerdings, muss gerade bei KESB-Leuten, welche über vielseitige Qualitäten (fachlich, rechtlich,persönlich, charakterlich, Umgangsformen, psychologisch/empathisch) verfügen müssen, entsprechende "Eignungstests" vorgängig gemacht werden. Das muss unbedingt angeppasst/verbessert werden und zwar "schweizweit"!
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