Zum Inhalt springen

Header

Audio
Viele Fragezeichen vor dem Wohnungswechsel
Aus Espresso vom 27.03.2020.
abspielen. Laufzeit 05:26 Minuten.
Inhalt

Zügeln in Zeiten der Pandemie Viele Fragezeichen vor dem Wohnungswechsel

Einen Zügelstopp gibt es nicht. Viele sind aber verunsichert: Wie soll man die Abstandsvorschriften einhalten?

Zügeln weiter möglich

Die Regierung bekräftigt, dass das Zügeln unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) möglich ist. Zügelunternehmen und Immobilienbewirtschafter betonten, dass dies möglich sei. Das kommende Wochenende gilt vielerorts als offizieller Umzugstermin, was in der Regel zu rund 50'000 Umzügen führt.

Video
Parmelin: Zügeln geht, sofern die Hygienevorschriften eingehalten sind
Aus News-Clip vom 27.03.2020.
abspielen

Vorgespräch und gute Planung sind dringend empfohlen

Eines ist sicher: Ein Umzug jetzt in Zeiten einer Pandemie braucht eine deutlich bessere Planung als unter normalen Umständen. Mieter- und Hauseigentümerverband empfehlen dringend, dass man sich vorgängig mit der alten und der neuen Verwaltung abspricht. «Ein- und Ausziehen – das geht unter diesen Umständen natürlich nicht mehr gleichzeitig», sagt Walter Angst vom Zürcher Mieterverband gegenüber dem SRF-Konsumentenmagazin «Espresso». Das gelte auch, wenn mehrere Parteien in einen Neubau einziehen.

Gestaffeltes Um- und Einziehen ist also angesagt und kleine Zügelteams, die sich gewissenhaft an die Pandemie-Vorschriften halten: Abstand halten, Hände waschen, Türgriffe desinfizieren, Handschuhe tragen, etc. Das bedeutet, dass man unter Umständen auch deutlich mehr Zeit für den Umzug einplanen sollte. Die professionellen Umzugsunternehmen sollten ihre Mitarbeiter entsprechend geschult und sensibilisiert haben.

Bei Erkrankung sind flexible Lösungen gefragt

Schwieriger ist es natürlich, wenn jemand, der umziehen sollte, am Coronavirus erkrankt ist. Hier plädieren sowohl Mietervertreter als auch der Hauseigentümerverband für individuelle, flexible Lösungen. Wenn die Wohnung eines Kranken noch eine Weile frei bleibt, sei das weniger ein Problem, sagt Thomas Oberle vom Schweizer Hauseigentümerverband: «Schwierig wird es dann, wenn dort gleich wieder jemand einziehen sollte und das nicht kann. Da ergibt sich wieder ein Rattenschwanz von Problemen.» Kann auch bedeuten, dass Probleme finanzielle Folgen mit sich bringen und sich die Frage stellt, wer das bezahlt.

Und noch viel komplizierter wird das Ganze, wenn der Bundesrat nun entscheiden sollte, dass Umzüge nur noch in Ausnahmefällen oder gar nicht mehr möglich sind.

Die wichtigsten Informationen zum Coronavirus:

Espresso, 27.03.20, 08.13 Uhr

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.