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Wäre es nicht auch ohne Totalsperrung gegangen? Die SBB-Mediensprecherin gibt Auskunft.
Aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 04.11.2020.
abspielen. Laufzeit 04:35 Minuten.
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Zum zweiten Mal schon Der Bahnhof Luzern steht still – für ein ganzes Wochenende

Wegen aufwändiger Arbeiten wird der Bahnhof Luzern am 7. und 8. November total gesperrt. Die SBB hat schon Übung damit.

Im Schnitt sind es täglich rund 85'000 Personen, die in Luzern ein- oder aussteigen. An diesem Wochenende aber werden es null Personen sein. Denn es fahren gar keine Züge, der sechstgrösste Bahnhof der Schweiz wird vollständig gesperrt.

Der Grund sind Arbeiten an der Stromversorgung. «Die Situation am Bahnhof Luzern ist speziell», erklärt SBB-Mediensprecherin Sabine Baumgartner, «die Fahrleitungen der SBB und der Zentralbahn werden über die gleiche Bahnstromanlage gespeist.» Ein allfälliger Kurzschluss würde also gleich beide Schienennetze lahmlegen. Das soll sich nun ändern: Seit Mai baut die SBB eine neue Stromanlage.

Dank dieser Totalsperrung können wir auf vierzig einzelne Nachtsperrungen verzichten.
Autor: Sabine BaumgartnerSBB-Mediensprecherin

Für die Hauptarbeiten wird der Bahnhof Luzern ein ganzes Wochenende lang gesperrt. «Dank dieser Totalsperrung können wir auf vierzig einzelne Nachtsperrungen verzichten. Wir müssten sonst während vierzig Nächten die Züge ausfallen lassen.»

Nur mit dem Bus geht's in die Stadt

Die Stadt bleibt mit dem öV erreichbar, allerdings müssen die Fahrgäste einiges auf sich nehmen. Wer nach Luzern fährt, steigt in den S-Bahn-Haltestellen aus dem Zug aus und in einen Bus um. Umgekehrt werden Fahrgäste von Luzern aus per Ersatzbus in die Agglomeration befördert, wo sie auf Züge wechseln können.

«Ganz wichtig ist es, vor der Reise den aktuellen Fahrplan zu konsultieren und genügend Zeit einzuplanen», warnt Sabine Baumgartner.

Die Sperrung des Bahnhofs ist eine grosse Aktion. Eine, die aber nicht zum ersten Mal stattfindet. Vor zwei Jahren wurde sie bereits durchgespielt, als eine Weiche ersetzt werden musste. Auf diese Erfahrung könne man zurückgreifen: «Das Konzept mit den Ersatzbussen ist tatsächlich ähnlich.»

Erschwerend kommt nun aber die Corona-Situation hinzu: Denn Busse bieten weniger Platz als Züge, entsprechend eng könnte es werden. Man habe zwar mit den normalen Kapazitäten geplant, sagt die SBB-Mediensprecherin, «im Moment haben wir aber coronabedingt viel weniger Leute in den Zügen. Zudem fällt am Wochenende der Pendlerverkehr weg.»

So also soll es nicht zu komplett überfüllten Bussen kommen. Sicher ist aber auch: Wer die Enge scheut, sollte am Wochenende wohl besser auf eine Fahrt nach Luzern verzichten ...

Regionaljournal Zentralschweiz, 04.11.2020, 12:03 Uhr;

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