Zum Inhalt springen

Header

Audio
Wegen Corona wird mehr gerast
Aus Echo der Zeit vom 18.04.2020.
abspielen. Laufzeit 02:28 Minuten.
Inhalt

Zunahme an Anzeigen Leere Strassen locken Raser an

Die momentan leeren Strassen animieren einige dazu, zu sehr aufs Gaspedal zu drücken. Die Bussen wegen Geschwindigkeitsübertretungen sind in den letzten Wochen mehr geworden.

Leere Strassen locken

Allein im Kanton Zürich wurden binnen einer Woche über ein Dutzend Schnellfahrer und Raser verzeigt. Auch im Aargau hat man festgestellt, dass in diesen Zeiten schneller gefahren wird. Für den Aargauer Polizeisprecher Daniel Saridis sind die Gründe klar: «Zum einen gehen wir davon aus, dass es mit dem Wetter zu tun hat. Der Frühling ist da und diese Leute sind auf der Strasse mit ihren Motorrädern oder schnellen Autos unterwegs. Zum anderen sind die Strassen doch leerer, weil sich viele an die Aufforderung, zu Hause zu bleiben, halten.»

Weniger Kontrollen wegen Corona-Krise?

Gleich tönt es in den Kantonen Bern und St. Gallen. Kommt hinzu, so die Vermutung der Polizei, dass viele Automobilisten das Gefühl haben, dass aufgrund der Corona-Krise weniger kontrolliert wird. Das sei aber nicht der Fall, tönt es unisono. Kontrolliert werde genau gleich viel, aber teils mit anderem Fokus, heisst es in den Kantonen.

Im Kanton Uri beispielswiese verstärkt man die Geschwindigkeitskontrollen auf den Hauptstrassen Auf der Gotthardautobahn mache es kaum mehr Sinn, da es dort kaum mehr Verkehr habe, heisst es bei der Polizei.

Tuningszene im Vormarsch

Im Aargau und in St. Gallen fokussiert man zudem auf die sogenannte Tuningszene. Vermehrt erhalte man derzeit Lärm-Reklamationen, wegen aufheulender Motoren, sagt Hanspeter Krüsi von der St. Galler Kantonspolizei: «Wir haben über Ostern kontrolliert und werden es auch an diesem Wochenende tun. Wir werden fehlbare Fahrzeuge dann dem Strassenverkehrsamt melden zur Nachprüfung oder sie verzeigen.»

Es gebe nicht mehr von diesen aufgemotzten Autos, sagt Krüsi, aber sie würden halt mehr auffallen. Der St. Galler Polzeisprecher vermutet, dass jetzt wo es deutlich weniger Verkehr hat und auch sonst ruhiger ist, aufheulende Motoren und durchdrehende Reifen noch mehr stören würden und deshalb auch schneller die Polizei eingeschaltet werde.

Echo der Zeit 18.4.2020 18 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

68 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Aaron Dettwiler  (Aaron1984)
    Ich bin als Servicetechniker ein Vielfahrer und verzichte daher am Wochenende auf das Autofahren. Ich rege mich schon genug über Linksspurschleicher, Kamikazevelofahrer und weitere auf, am Wochenende tue ich mir das nicht mehr an. Aber das ganze Theater um Raser ist einfach übertrieben. Wir haben bereits drakonische Strafen und die Polizei verteilte Parkbussen während dem Lockdown. In der Schweiz bin ich mit 150kmh Raser, in Deutschland ist das Reisegeschwindigkeit. Diese Hysterie nervt.
  • Kommentar von Guido Fontana  (Boxster)
    mberger. Bleiben sie fair und ruhig. Es geht lediglich um ein paar wenige die sich daneben benehmen. Wollen sie mit ihrer ideologisch begründeten Meinung alle passionierten Sportwagenfahrer in Misskredit ziehen. Wir verlangen ja auch nicht dass alle schlechten Autofahrer nicht mehr fahren dürfen(sind ebenfalls sehr gefährlich). Oder dass man alle Kreuzfahrten verbietet(üble Dreckschleudern die verantwortungslos mit der Umwelt umgehen) oder dass man sämtliche Armeeen abschafft ..... und und und.
  • Kommentar von Margrit Berger  (mberger)
    Wer meint, so grosszügig mit Menschenleben umgehen zu können, dem eigenen und dem der anderen, muss auch die Konsequenzen tragen, wie massive Bussen, Entzug des Fahrausweises und Beschlagnahmung der Tatwaffe. Ganz einfach, die Strasse wurde nicht für ein paar egomanische Raser gebaut, welche andere gefährden. Jeder, der die Verkehrswege benutzt, hat sich damit an die Regeln zu halten.