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Frau mit einer Burka verhüllt.
Legende: Die schweizerisch-französische Doppelbürgerin soll mit ihren Töchtern in einem Internierungs-Lager in Nordsyrien leben. (Symbolbild) Keystone
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Zweiter Fall Schweiz entzieht IS-Anhängerin das Bürgerrecht

  • Die Schweiz entzieht einer Anhängerin der Terrorgruppe IS das Bürgerrecht.
  • Es handle sich um eine 30-jährige Frau aus der Romandie. Das schreibt der Tagesanzeiger – und bezieht sich dabei auf eine Information des Staatssekretariats für Migration im aktuellen Bundesblatt.
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Aus dem Archiv: Bund entzieht einem Terroristen das Bürgerrecht
Aus Tagesschau vom 11.09.2019.
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Laut dem Medienbericht lebt die schweizerisch-französische Doppelbürgerin mit ihren Töchtern in einem Internierungs-Lager in Nordsyrien. Sie war demnach 2016 mit ihren Kindern nach Syrien gereist und heiratete dort einen IS-Anhänger.

Es sei – nach einem ähnlichen Fall im Herbst – erst das zweite Mal seit 1947, dass die Schweiz jemandem das Bürgerrecht aberkenne, schreibt der Tagesanzeiger. Die betroffene Frau kann dagegen noch Einsprache erheben.

Keine aktive Rückholung

Der Bundesrat hatte im März entschieden, dass erwachsene Personen aus der Schweiz, die zum IS gereist waren, nicht aktiv in die Schweiz zurückgeholt werden sollen, obwohl die kurdischen Lokalbehörden dies von den Herkunftsstaaten mehrerer Tausend inhaftierter IS-Verdächtiger verlangen. Allerdings sah der Bundesrat mögliche Ausnahmen bei Kindern vor.

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25 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Unsere Justiz ist für Verbrechen dieser Tragweite schlicht nicht
    gerüstet.Wie will man rechtsgenüglich eine Schuld beweisen,wenn die
    Zeugen entweder Mittäter sind oder ermordet?Wir verfügen auch nicht
    über Haftanstalten,die diesen Verbrecherinnen gerecht werden.
    Auch Doppelbürger darf es nicht geben.Man kann nicht zwei Systemen
    dienen.Als einziger Ausweg bleibt,die Kurden für ihren Aufwand zu
    entschädigen,das kommt um Faktoren billiger.
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  • Kommentar von Tom Maier  (MaTo)
    so weit so gut, dem Volkszorn wird Rechnung getragen und medienwirksam den Fehlgeleiteten der Pass entzogen.
    Aber was nützts, wenn sie in die CH kommen will, wird sie kommen, mit CH oder F - Pass. Hätten wir vor solchen Leuten wirklich sicher sein sollen würden sie geholt werden und hier versorgt, dann hätten wir sie unter Kontrolle.
    Da aber nicht, machen sie was sie wollen.
    Sicherheit sieht anders aus.
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    1. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Selbst Deutschland musste einsehen, dass die Zurückgeholten wegen Mangel an Beweisen bzw. geregelten Sachverhalten wohl nur kurz in U-Haft kämen aber dabei mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit in einigen Wochen-Monaten wieder auf freiem Fuss wären. Unglaubwürdig? Google ist Ihr Freund.
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  • Kommentar von marc rist  (mcrist)
    Egal mit welchem Status wird diese Frau zusammen mit ihren Töchtern bis an das Ende ihres irdischen Daseins die Segnungen des CH-Wohlfahrtsstaats geniessen. Innert Monatsfrist haben diese Zeitgenossinnen wieder Schweizer Boden unter den Füssen. Wetten, dass?
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