Zum Inhalt springen
Inhalt

Schweiz Zweites Wolfsrudel in der Schweiz

Fachleute hatten es vorhergesagt, nun ist es Tatsache: Die Schweiz hat ihr zweites Wolfsrudel. Zusammengeschlossen haben sich die Tiere im Tessin. Bisher machte die Gruppe keine Probleme – doch gefährdete Nuztierherden müssen nun geschützt werden.

Zwei Wölfe
Legende: Im Rudel statt alleine: Das ist die normale Lebensweise der Wölfe. Ein Familienverband hat sich nun im Tessin gebildet. Colourbox/Symbolbild

Eine Überraschung ist es zwar nicht, eine Neuigkeit aber trotzdem: In der Schweiz hat sich ein zweites Wolfsrudel gebildet. Laut dem WWF ist die Gruppe im Tessin zuhause, im Valle Morobbia oberhalb von Giubiasco.

Möglich gemacht hat die Rudelbildung die Zuwanderung von Wölfen und der Wolfsschutz im gesamten Alpenraum, wie die Gruppe Wolf Schweiz mitteilt. Bereits seit einiger Zeit hätten mehrere Wölfe, auch Weibchen, im Tessin nachgewiesen werden können. Die Rudelbildung sei darum keine Überraschung.

Weiteres Rudel im Calanda-Massiv

Grössere Konflikte mit der Nutztierhaltung habe es bisher nicht gegeben, heisst es. Gefährdete Schaf- und Ziegenherden müssten durch Herdenschutzhunde geschützt werden, so die Gruppe.

Das bereits bekannte erste Wolfsrudel ist im Calanda-Massiv zu Hause, im Grenzgebiet der Kantone Graubünden und St. Gallen. Die Calanda-Wölfe haben heuer das vierte Jahr in Folge Junge gekriegt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.