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Flasche mit Babypuder der Marks Johnson
Legende: Keystone
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Strafe für Johnson & Johnson 417-Millionen-Dollar-Busse wegen Babypuder

  • Der Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson ist in den USA zu einer Strafe von 417 Millionen US-Dollar verurteilt worden.
  • Ein Teil des Geldes geht als Wiedergutmachung an eine krebskranke Frau. Die Klägerin hatte einen Babypuder des Konzerns über Jahre täglich benutzt und macht diesen für ihre Eierstock-Krebserkrankung verantwortlich. Die Frau liegt unterdessen im Sterben.
  • Insgesamt sind in den USA mehrere tausend ähnliche Klagen gegen den Konzern hängig. Bereits mehrfach wurden Johnson & Johnson verurteilt, allerdings zur Zahlung von kleineren Geldstrafen.
  • Der Vorwurf: Der Konzern habe Studien ignoriert, die einen Zusammenhang zwischen dem Babypuder und Krebsrisiko belegten. Die Firma bestreitet dies und hat angekündigt, Berufung einzulegen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Jens Mueller  (Jens Mueller)
    Ist auch nur in den USA möglich...
  • Kommentar von elize naude  (elize)
    usa ... what else...
  • Kommentar von K. Räschter  (K. Räschter)
    Wieder so eine schwachsinnige Strafe in den USA. 417 Mio USD; was soll den das bitte? Strafe ja, aber zum Bsp. 10, 20 Mio würden doch genügen. Solche Strafen können Firmen ruinieren und damit die Arbeitsplätze der Firmen. Am Schluss werden dann die Angestellten bestraft, die nichts dafür können. In den USA geht es nicht mehr um die Strafe, sondern um die Mio-Prämien, welche die Anwälter der Kläger kassieren und die Richter machen da mit. Darum meine Meinung: einfach nur Schwachsinn à la USA.
    1. Antwort von René Balli  (René Balli)
      Anders gefragt: sollen Firmen, welche Studien über den Zusammenhang von Krebsrisiko und ihrem Produkt ignorieren, weiter existieren? Brauchen wir solche Arbeitsplätze oder ist es nicht langsam an der Zeit, umwelt und menschenfreundliche Produkte herzustellen? Sicherlich sind die Honorare und Abfindungen total übertrieben, für Grosskonzerne habe ich aber kein Mitleid.