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Airlines ziehen kleinere Flugzeuge vor
Aus Heute um Vier vom 15.01.2018.
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A380 vor dem Aus Sterben in Raten beim Riesenflieger

  • Dem Riesenflieger Airbus A380 droht das Aus.
  • Gibt es keine neuen Bestellungen, wird das Prestigeprojekt eingestellt. Das kündigt der Airbus-Verkaufsdirektor an.
  • Derzeit verhandelt Airbus noch mit der Fluggesellschaft Emirates über Neubestellungen.

Die Zukunft des Airbus-Grossraumflugzeugs A380 hängt allein an einem Auftrag der arabischen Fluggesellschaft Emirates. Kauft diese keine weiteren A380-Maschinen, gibt es «keine andere Möglichkeit, als das Programm einzustellen». Dies sagt Airbus-Verkaufsdirektor John Leahy an der Bilanzmedienkonferenz in Paris.

Seit Januar 2016 bleiben Bestellungen für den Riesenflieger aus. Letztes Jahr hat Airbus 15 A380-Maschinen ausgeliefert – und zwei Stornierungen kassiert.

Airbus will die Produktion im laufenden Jahr auf 12 Maschinen und im nächsten Jahr auf nur noch acht A380 herunterfahren. Der Konzern kann laut dem scheidenden Chef der Verkehrsflugzeug-Sparte auf bis zu sechs Flieger pro Jahr heruntergehen.

Den ersten kommerziellen Flug absolvierte ein A380 am 25. Oktober 2007 für Singapore Airlines nach Sydney. Danach bestellten Fluggesellschaften mehr als 300 Maschinen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Man glaubte wohl mit dem A380 wohl eine ähnliche Erfolgsgeschichte zu erleben wie es damals mit der B747 Jumbo möglich gewesen ist. Das ist nun gründlich schief gelaufen. 2-Strahlige Grossraumflugzeuge sind halt offensichtlich betriebswirtschaftlicher als 4-Strahlige Maschinen. -Dumm gelaufen....!
  • Kommentar von Lars Graf  (Lars)
    Die Amis haben gewonnen wie so oft als sie vor Jahren sagte, kleine Flugzeuge sind die Zukunft.
    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Als die A380 geplant wurde, hat Boing schon bemerkt, dass das Ende der 747 nur noch eine Frage der Zeit sein konnte.
  • Kommentar von Sascha Freitag  (SF)
    Das waren wirklich 300 verbindliche Bestellungen?
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Ja, aber auch verbindliche Bestellungen können storniert werden. So haben einige Fluggesellschaften in der Zwischenzeit ihre Strategie überdacht und die Bestellung zurückgezogen. Per heute hat Airbus 255 Stück gebaut, von denen 13 jedoch noch "on order" sind, also wurden 242 ausgeliefert, wenn man die Werkseigenen ersten 6 oder 8 Stück mitrechnet. Effektiv im Flugdienst dürften somit etwa 235 Stück sein. Immerhin! Produziert AB den Typ noch einige Jahre wird er die 300er Grenze noch knacken.